Haut & Allergie
Palmares Erythem rötet beide Handballen oft ohne Juckreiz. Häufig bei Schwangerschaft oder Zirrhose. Blutwerte klären, wann ein Arztbesuch nötig ist.
Poliose ist ein weißer Haarstreifen durch Melaninmangel. Ursachen von Vitiligo bis Augenentzündung, Warnzeichen bei Muttermal und wann ein Hautarzt nötig ist.
Mesotherapie spritzt Wirkstoffe in die Haut. Nur Deoxycholsäure gilt fürs Doppelkinn. Infekte und Narben möglich; bei Knoten oder Fieber zum Arzt.
Nicht-allergische Rhinitis: Nase sitzt zu oder tropft ohne Allergie. Test oft negativ. Ipratropium und Kortison-Spray können helfen; Arzt bei Persistenz.
Feine Schuppen an Schienbeinen und Armen, oft schon im Kleinkindalter. Harnstoffcremes können die Barriere stützen; bei Beginn als Erwachsener abklären.
Lichen sclerosus macht juckende weiße Genitalflecken. Clobetasol-Salbe nach Schema und Kontrolle alle 6–12 Monate senken Narbenrisiko; bei Knoten zum Arzt.
Hypertrichose ist Haarwuchs über das übliche Maß ohne Androgenüberschuss. Plötzliches Lanugo-Haar abklären, Medikamente prüfen, Laser oder Elektrolyse planen.
Tropfenflecken nach Infekt: Psoriasis guttata klingt oft in 3–4 Monaten ab. Ab 10 % Hautfläche zum Dermatologen; Antibiotika nicht gegen den Ausschlag.
Hyperhidrose heißt Schwitzen über den Kühlbedarf, oft an Achseln, Händen und Füßen. Nachtschweiß abklären; Aluminiumchlorid ist meist der erste Schritt.
Erfrierung friert Haut und tieferes Gewebe ein. Stadien, rasches Wasserbad 37–39 °C, Iloprost seit 2024 und wann harte Haut in die Klinik gehört.
Helle Hautflecken entstehen durch weniger Melanin. Ursachen sind Verletzung, Vitiligo oder Pityriasis alba; bei rascher Ausbreitung Hautarzt aufsuchen.
Hitzeausschlag entsteht, wenn Schweiß in verstopften Gängen bleibt. Kühlen statt Talkum; bei Fieber, Eiter oder Verwirrtheit zum Arzt, nicht mit Creme warten.
Scheibenförmiges Ekzem bildet münzförmige, stark juckende Plaques. Infektzeichen erkennen, Steroide und Pflege nutzen, bei gelber Kruste zum Arzt gehen.
Cholinerge Urtikaria erzeugt stecknadelkopfgroße Quaddeln nach Schwitzen. Pulsergometrie bestätigt, Antihistaminika zuerst; bei Atemnot den Notarzt rufen.
Dyshidrotisches Ekzem bildet juckende Bläschen an Handflächen. Schübe 2–4 Wochen; bei Eiter oder Fieber zum Arzt. Zuerst Kortisoncreme, nicht aufstechen.
Demodex folliculorum lebt in Haarfollikeln. Dichte über 5/cm² oder Kollaretten können Therapie brauchen; Ivermectin-Creme und Lotilaner-Tropfen seit 2023.
Cladosporium löst oft Allergie und Asthma aus, selten Infektionen. Feuchte unter 50 Prozent, sichtbaren Bewuchs entfernen; bei Luftnot zum Arzt gehen.
Demodex brevis sitzt in Talg- und Meibom-Drüsen. Dichte über 5/cm², Kollaretten am Lid, Lotilaner 0,25 % seit 2023. Bei Lidjucken oder rauer Haut zum Arzt.
Ein Malar-Ausschlag sitzt auf Wangen und Nasenrücken, oft ohne Nasolabialfalten. Bei Fieber, Gelenkschmerz oder UV-Schub die Ursache ärztlich klären lassen.
Pilarzyste: fester Keratinknoten meist am Kopf, oft familiär (PLCD1). Wann beobachten, wann entfernen; Fieber über 38 °C gehört rasch in die Notaufnahme.
Echte Hefeallergie ist selten und IgE-vermittelt. Haut- und Bluttests allein reichen nicht; bei Atemnot Adrenalin, Candida-Langzeitkuren ohne Nachweis meiden.
Schleimzysten sind gutartige Knoten im Mund oder am Finger. Viele heilen in 1–2 Wochen; selbst nicht aufstechen, bei Schluckstörung oder Nagelrille zum Arzt.
Weizenallergie ist eine IgE-Antwort auf Weizenprotein, nicht Zöliakie. Symptome, Pricktest, versteckte Weizenquellen und wann Adrenalin nötig ist.
Haar-Botox ist meist eine Salonmaske ohne Botulinumtoxin. Formaldehyd, Glyoxylsäure und echte Kopfhautspritzen gegen Schwitzen oder Haarausfall gehören geprüft.
