Haut & Allergie
Ekzeme, Akne, Schuppenflechte, Nesselsucht und Heuschnupfen. Auslöser finden, Pflege und Therapie richtig einsetzen, nach dermatologischen und allergologischen Empfehlungen.
Bettwanzenbisse jucken oft linienförmig an Hals und Armen. Seife, Hydrocortison 1 % und Antihistaminika können helfen; bei Atemnot oder Eiter zum Arzt.
Cetirizin (Zyrtec) kann Allergie oft stärker dämpfen, macht aber häufiger müde als Loratadin (Claritin). Dosis, Absetzjucken nach Monaten und wann zum Arzt.
Eine rote Nase kommt oft vom Reiben bei Schnupfen oder von Rosazea. Bleibt die Rötung, verdickt die Haut oder sitzt ein Schmetterlingsfleck, abklären lassen.
Nase kribbelt innen meist durch Allergie oder trockene Schleimhaut. Kochsalz nur mit sterilem Wasser; bei einseitigem Blut, Fieber oder Atemnot zum Arzt.
Hautjucken entsteht oft durch trockene Haut oder Ekzem. Hält es über zwei Wochen an, stört den Schlaf oder kommen Fieber und Nachtschweiß, abklären lassen.
Juckende Knöchel entstehen oft durch trockene Haut, Kontaktekzem oder Venenstau. Nach zwei Wochen ohne Besserung oder bei Gelbsucht den Arzt aufsuchen.
Dicke Zehennägel entstehen oft durch Pilz, Druck oder Alter. Labor vor Tabletten, bei Diabetes früher zum Arzt; volles Auswachsen dauert bis 18 Monate.
Mückenstiche jucken durch Speichelproteine und Histamin. Kälte, Cetirizin und Icaridin können lindern; bei Atemnot, Eiter oder hohem Fieber den Arzt aufsuchen.
Schälende Haut in den Zehenspalten stammt oft vom Fußpilz. Steroidsalben können ihn verstärken. Nach zwei Wochen ohne Besserung oder bei Fieber zum Arzt.
Dunkle Lippenflecken sind oft Melaninflecken oder Venenseen. Bei Wunde über zwei Wochen oder unregelmäßiger Form zum Arzt, nicht selbst aufhellen.
Psoriasis juckt bei 70–90 Prozent der Betroffenen. Nervenreize, Pflege und Therapien können den Reiz mindern; bei Fieber oder flächiger Rötung zum Arzt.
Niesen nach dem Essen entsteht meist durch scharfe Speisen oder Magendehnung, selten durch Allergie. Wann Ipratropium hilft und wann der Arzt nötig ist.
Juckende Handflächen entstehen meist durch Handekzem oder Reizstoffe. Ohne Ausschlag prüfen Ärzte Leber und Schwangerschaft. Bei Atemnot sofort Hilfe holen.
Geschwollene Lippen entstehen durch Flüssigkeit im Gewebe. Allergie, ACE-Hemmer und Angioödem unterscheiden sich; bei Atemnot sofort den Notarzt rufen.
Haare werden grau, wenn Melanozyten im Follikel weniger Melanin bilden. Stress, IRF4 und Vitamin B12 können mitwirken; bei frühem Beginn den Arzt fragen.
Warme Hände entstehen meist durch Hautdurchblutung. Bei Rötung, Schmerz oder Fieber Ursache klären; Eiswasser bei Erythromelalgie kann die Haut schädigen.
Kleine weiße Nagelflecken entstehen meist durch Mikrotrauma und wachsen in 6–9 Monaten aus. Querlinien, Verdickung oder Müdigkeit gehören zum Arzt.
Scharfes Essen kann die Nase reflexartig zum Laufen bringen. Ipratropium vor der Mahlzeit, wann Tests sinnvoll sind und welche Zeichen ins Krankenhaus gehören.
Lippenkribbeln entsteht oft durch Herpes, Allergie oder Hyperventilation. Plötzlich mit Sprachstörung: Notruf 112. Kalzium und Vitamin B12 ärztlich prüfen.
Grabenfuß entsteht bei nasskaltem Stehen unter 15 °C. Passiv erwärmen und hochlagern; bei Blasen, Infektzeichen oder anhaltender Taubheit zum Arzt gehen.
Weiße Haare entstehen, weil Follikel Melanin verlieren. Stress kann einzelne Haare umkehren; vor 20 Jahren oder mit Müdigkeit B12 und Schilddrüse prüfen.
Rosenwasser kann gerötete Haut leicht beruhigen, heilt aber weder Ekzem noch Bindehautentzündung. Geraniol kann reizen; ins Auge nur sterile Tropfen.
LSF 30 plus UVA-Kreis, 6–8 Teelöffel für den Körper, alle zwei Stunden nachcremen. Säuglinge unter sechs Monaten zuerst mit Schatten und Kleidung schützen.
Blasen entstehen durch Scherung in der Epidermis, oft an Fuß und Hand. Hautdecke lassen; bei Eiter, Diabetes oder vielen Blasen ohne Reibung zum Arzt.
