Haut & Allergie
Anaphylaxie: sofort Adrenalin in den Oberschenkel. Atemnot oder Kreislaufabfall sind Notfall. Eine zweite Welle ist möglich; die Beobachtung folgt dem Risiko.
Skin-Tags sind weiche Anhängsel, meist gutartig. Bei vielen Läsionen Stoffwechsel klären; nicht selbst entfernen. Zum Arzt bei Wachstum, Blutung oder Schmerz.
Vertikale Nagelgrate sind oft altersbedingt. Horizontale Beau-Linien können Krankheit oder Chemotherapie markieren. Bei Farbwechsel zum Arzt gehen.
Geheimratsecken entstehen durch DHT an empfindlichen Follikeln. Minoxidil und Finasterid 1 mg können bremsen; bei plötzlichem Ausfall rasch zum Arzt.
Schwere Alopezie: zugelassene JAK-Hemmer können Haarwachstum fördern. Wirkung oft erst nach Monaten; bei Infekt, Gerinnsel oder Schwangerschaft zum Arzt.
Die meisten Spinnenbisse bleiben lokal. Bei Krämpfen, Atemnot oder wachsender Wunde sofort in die Klinik. Wunde waschen, kühlen, Gift nicht ausdrücken.
Mundwinkelrisse durch Speichel, Candida oder Bakterien. Barrieresalbe und gezielte Creme helfen oft; bei einseitigem Verlauf oder fehlender Heilung zum Arzt.
Microblading setzt Pigment in die Papillarschicht. Verkeimte Tinte, Granulome und Allergien bleiben Risiken; bei Fieber, Eiter oder Knoten zur Hautärztin.
Gelber, weißer oder übel riechender Bauchnabelausfluss kann Infekt, Candida oder Urachusrest sein. Bei Fieber, Eiter oder nach OP sofort den Arzt rufen.
Hühneraugen und Schwielen entstehen durch Druck. NHS rät nach 3 Wochen ohne Besserung zum Arzt; bei Diabetes keine Säurepflaster, nur Fachpflege.
Allergiespritzen können Heuschnupfen und Insektengiftallergie über Jahre dämpfen. Aufbau 3–6 Monate, mindestens 3 Jahre; nach jeder Spritze 30 Minuten bleiben.
Alkohol kann Asthma über Sulfite und Histamin auslösen. Wein steht vorn, bei AERD oft schon nach wenigen Schlucken. Notfallzeichen kennen und handeln.
Lufterfrischer können Reizung und Asthmaanfälle auslösen. Rund 37 Prozent der Betroffenen mit Asthma berichten Beschwerden. Bei anhaltender Atemnot zum Arzt.
Windeldermatitis bei Erwachsenen entsteht durch Urin oder Stuhl unter Vorlagen. Barrieresalbe und häufiges Wechseln; Arzt bei Fieber oder nach wenigen Tagen.
Akne entsteht durch verstopfte Talgdrüsen. Benzoylperoxid und Retinoide können helfen; bei Zysten, Narben oder seelischem Druck zum Hautarzt gehen.
Akne-Behandlungsanleitung mit Benzoylperoxid plus Retinoid; Antibiotika nur kurz. Nach 8–12 Wochen ohne Besserung zum Arzt, bei Knoten oder Narben früher.
Akne lässt sich oft mit Benzoylperoxid und Retinoiden dämpfen. Nach 8–12 Wochen ohne Nutzen, bei Zysten oder Narben zur Ärztin; Antibiotika zeitlich begrenzen.
Akne-Glossar erklärt Komedo, Papel und Pustel. AAD 2024 rät zu Retinoid plus Benzoylperoxid; bei Narben oder Knoten früh den Hautarzt aufsuchen lassen.
Teebaumöl kann milde Akne und Juckreiz bei Fußpilz lindern. Die AAD gibt 2024 keine Empfehlung; Schlucken ist giftig. Zum Arzt bei Eiter, Fieber oder Kind.
Colitis ulcerosa kann knotige oder geschwürige Hautbilder auslösen. TNF-Hemmer erzeugen manchmal paradoxe Psoriasis; rasch wachsende Geschwüre gehören zum Arzt.
