Diabetes & Stoffwechsel
Diabetes Typ 1 und Typ 2, Schilddrüse, Gicht und Fettstoffwechsel: Blutzuckerwerte verstehen, Medikamente einordnen und Folgeschäden vorbeugen, auf Basis der ADA-Standards und neuer Studien.
Jeder Achte lebt 2022 mit Adipositas; Erwachsenenraten verdoppelten sich seit 1990. BMI, Taillenumfang und Warnzeichen zeigen, wann der Arzt nötig ist.
Yoga kann Stress und Lebensqualität bei Schilddrüsenleiden stützen, ersetzt Levothyroxin nicht. Sichere Übungen, Laborfallen und wann der Arzt nötig ist.
Hüft-Taillen-Verhältnis zeigt, wo Fett sitzt. WHO nennt 0,90 und 0,85; NICE misst Taille zur Größe. Bei hohem Wert Blutdruck und Zucker prüfen lassen.
Hungrig trotz Essen kann Ghrelin, Motilin oder Diabetes bedeuten. Wann Polyphagie zum Arzt gehört und wie Schlaf sowie Protein den Appetit dämpfen.
Chronischer Stress kann über Cortisol, Appetit und Schlaf Fett am Bauch fördern. Rhythmus zählt; bei lila Streifen oder Cortison zeitnah abklären.
Acetongeruch im Atem entsteht durch ausgeatmete Ketone. Bei Diabetes, Erbrechen oder tiefer Atmung gilt er als Notfallzeichen; Blutketone klären die Ursache.
Kopfschmerz bei Diabetes kann Unter- oder Überzucker anzeigen. Unter 70 mg/dl die 15-15-Regel, bei Ketonen nicht trainieren, ab 300 mg/dl in die Notaufnahme.
Kalt, obwohl niemand sonst friert? Oft Muskelmasse, Schilddrüse oder Raynaud. Blutbild und TSH klären die Ursache; bei Verwirrtheit sofort 112 rufen.
Krankhafte Fettleibigkeit meint Adipositas Grad 3 ab BMI 40. GLP-1-Mittel, OP-Schwellen und Warnzeichen wie Atemnot zeigen, wann rasch Hilfe nötig ist.
Austrocknung zeigt sich oft an dunklem Urin und Schwindel. Bei Durchfall greift ORS statt Saft; bei Verwirrtheit oder kaltem Hautton sofort Hilfe holen.
Borderline-Diabetes heißt Prädiabetes: Zucker über der Norm, noch kein Typ 2. HbA1c 5,7–6,4 %, oft Test ab 35; 5–7 % weniger Gewicht kann das Risiko senken.
Hypoproteinämie heißt wenig Bluteiweiß, oft durch Leber, Niere oder Entzündung. Albumin unter 3,5 g/dl und Ödeme gehören zum Arzt; Protein allein reicht selten.
Diabetisches Koma: Erholung oft in Stunden bis wenigen Tagen; DKA-Grenze seit 2024 bei 200 mg/dl. Bei Bewusstlosigkeit sofort den Notruf 112 wählen.
Nachtschweiß durchnässt Kleidung trotz kühlem Zimmer. Häufig Wechseljahre oder Medikamente; bei Fieber, Gewichtsverlust oder Husten zeitnah abklären.
Hormonstörungen äußern sich als Müdigkeit, Zyklus- oder Gewichtswandel. TSH-Test, Cortisolnotfall und das 10-Jahres-Fenster der Hormontherapie klären den Weg.
Magnesiummangel kann Krämpfe und Herzrhythmus stören. Blutwert oft unter 0,70 mmol/l, PPI-Risiko, 310–420 mg Bedarf; bei Anfall Notaufnahme rufen.
Eisenmangelanämie mindert den Sauerstofftransport. Ferritin unter 30 µg/l, eine Tablette Eisen täglich und die Suche nach Blutverlust steuern die Behandlung.
Laktatazidose: Laktat oft über 4 mmol/l, pH unter 7,35. Schock ist ein Notfall. Metformin nur bei eGFR über 30; bei Verwirrtheit den Notarzt rufen.
Beim ersten Diabetes-Arzttermin prüfen Diagnose, HbA1c und Folgeerkrankungen. Nüchternsein gilt nur für bestimmte Tests. Intervalle und Notfallzeichen klären.
Diätsoda hebt den Blutzucker meist nicht, senkt das Typ-2-Risiko aber selten. WHO 2023 rät von Süßstoffen ab; ADA 2025 setzt Wasser zuerst. Wann ins Labor.
Lipidprofile brauchen oft kein Fasten mehr. Für Nüchternzucker gelten 8 Stunden nur Wasser; Kaffee zählt nicht. Bei Diabetes Hypoglykämie vorher klären.
Unterzuckerung unter 3,9 mmol/l mit 15 g Glukose behandeln. Bewusstlosigkeit braucht Glucagon und Notruf 112. Ketone oder Erbrechen nicht abwarten.
Bei Blutzucker unter 70 mg/dl zuerst 15 g rasche Kohlenhydrate, nach 15 Minuten messen. Fett verzögert. Bewusstlosigkeit: nichts oral, Notarzt rufen.
Der orale Glukosetoleranztest misst den Blutzucker 2 Stunden nach 75 g Glukose. Grenzwerte, Schwangerschaftstest und wann eine zweite Messung nötig ist.
