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Multiple Sklerose: Vitamin-D-Mangel kann den Beginn vorhersagen

Eine neue, groß angelegte Studie bei finnischen Frauen legt nahe, dass Vitamin-D-Mangel das Risiko für Multiple Sklerose signifikant erhöhen kann, was es zu einem zuverlässigen prädiktiven Marker für die Krankheit macht. Im Gegensatz dazu kann die Korrektur dieses Mangels das Risiko verringern.

Vitamin-D-Test

Es ist derzeit nicht bekannt, was Multiple Sklerose (MS) verursacht, eine schwächende neurologische Erkrankung, von der schätzungsweise 400.000 Menschen in den Vereinigten Staaten betroffen sind.

Es ist jedoch bekannt, dass Frauen ein viel höheres Erkrankungsrisiko haben als Männer. Und neue Forschung in einer großen Stichprobe von Frauen hat einen Risikofaktor gefunden: niedrige Vitamin-D-Spiegel.

Die neue Studie wurde in der Zeitschrift veröffentlicht, und die erste Autorin des Artikels ist Dr. Kassandra Munger von der Harvard T.H. Chan Schule der öffentlichen Gesundheit in Boston, MA.

Dr. Munger erklärt, dass bis heute: "Es gab nur ein paar kleine Studien, die darauf hindeuten, dass der Vitamin-D-Spiegel im Blut ein Risiko vorhersagen kann." Aber die neue Forschung untersucht eine viel größere Kohorte.

Studieren von Vitamin D und MS Risiko

Dr. Munger und seine Kollegen untersuchten die Daten aus den Bluttests von mehr als 800.000 finnischen Frauen. Das Blut wurde im Rahmen der Pränataldiagnostik in der finnischen Mutterschaftskohorte gesammelt.

Anhand von Daten aus nationalen medizinischen Registern untersuchten die Forscher auch, welche Frauen über einen Zeitraum von 9 Jahren eine MS-Diagnose erhalten haben.

Von allen Studienteilnehmern entwickelten 1.092 Frauen 9 Jahre nach der Blutuntersuchung MS. Dr. Munger und sein Team verglichen diese Frauen mit 2.123 altersentsprechenden Studienteilnehmern, die nicht an MS erkrankten.

Das Team definierte Vitamin-D-Mangel unter 30 Nanomol pro Liter. Unzureichende Konzentrationen wurden als zwischen 30 und 49 Nanomol pro Liter liegend betrachtet, und normale Werte wurden als 50 Nanomol pro Liter und darüber definiert.

Dr. Munger und das Team verwendeten eine konditionale logistische Regression, um mögliche Confounder wie das Jahr, in dem die Blutprobe entnommen wurde, die Anzahl der Schwangerschaftsfälle und die Anzahl der Schwangerschaften, die bis zum Ende der Schwangerschaft durchgeführt wurden, anzupassen.

Niedriges Vitamin D erhöht das MS-Risiko um 43 Prozent

Von den MS-Patienten hatten 58 Prozent einen Vitamin-D-Mangel. Im Vergleich dazu hatten 52 Prozent der Frauen, die keine MS entwickelten, einen Mangel an Vitamin. In der Vergangenheit wurde berichtet, dass finnische Frauen einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel haben.

Interessanterweise fanden die Forscher heraus, dass Frauen mit Vitamin-D-Mangel 43 Prozent häufiger an MS erkrankten als ihre Kollegen mit normalem Vitamin-Spiegel.

Frauen mit dem Mangel hatten ebenfalls eine um 27 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, an MS zu erkranken als Frauen, die ein unzureichendes Niveau aufwiesen.

Darüber hinaus stellte die Studie fest, dass bei jedem Vitamin-D-Anstieg von 50 Nanomol pro Liter das MS-Risiko um 39 Prozent sank.

"Unsere Studie, an der eine große Anzahl von Frauen teilnimmt, legt nahe, dass die Korrektur des Vitamin-D-Mangels bei jungen und mittelstarken Frauen ihr zukünftiges MS-Risiko senken könnte."

Dr. Kassandra Munger

Stärken und Grenzen der Studie

Zu den Stärken der Studie gehören die große Bevölkerungsstichprobe sowie die nationalen medizinischen Register, die zur Sammlung der Daten verwendet wurden, was, wie die Autoren erklären, die Auswahlverzerrung auf ein Minimum reduzierte.

Die Autoren weisen auch auf mögliche Einschränkungen ihrer Forschung hin. Erstens war die Stichprobe, obwohl groß, auf weiße Frauen beschränkt. Aus diesem Grund sind die Ergebnisse möglicherweise nicht auf Männer oder Menschen mit anderen ethnischen Hintergründen anwendbar.

Zweitens stellt das Team fest, dass eine umgekehrte Kausalität möglich ist – das heißt, dass die Studienteilnehmer bereits MS hatten, aber ohne Symptome, als sie sich an der Studie beteiligten.

Sie weisen jedoch darauf hin, dass die Bestimmung der Serumspiegel von Vitamin D im Durchschnitt von 9,3 Jahren vor dem Erhalt einer MS-Diagnose – wie in der Studie – diese Möglichkeit stark reduziert hat.

"Um das MS-Risiko zu senken, ist mehr Forschung über die optimale Dosis von Vitamin D erforderlich", erklärt Dr. Munger. "Aber das Streben nach Vitamin D-Suffizienz im Laufe des Lebens einer Person wird wahrscheinlich mehrere gesundheitliche Vorteile haben."

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