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Warum können wir unsere innere Stimme „hören“?

Wahrscheinlich lesen Sie diesen ersten Satz und hören Ihre eigene Stimme in Ihrem Kopf.

Laut einer neuen Studie verwendet Sprache ein System, das hauptsächlich für die Verarbeitung von Sprache verwendet wird, weshalb wir unsere innere Stimme "hören" können.

Die Studie stammt vom Department of Linguistics der University of British Columbia und wird vom Forscher Mark Scott geleitet, der ein Gehirnsignal analysierte, das als "Korollarentladung" bekannt ist – ein Signal, das sensorische Erfahrungen, die wir selbst produzieren, von externen Erfahrungen trennt. Dieses Signal hilft zu erklären, warum wir uns nicht selbst kitzeln können: Es sagt unsere eigenen Bewegungen voraus und lässt das Gefühl, sich kitzelig zu fühlen, aus.

Laut der Studie filtert diese Vorhersage normalerweise selbstgemachte Laute heraus, so dass wir sie nicht extern hören, sondern intern. Die Folgeentladung verhindert somit die sonst auftretende sensorische Verwirrung.

Bis jetzt wurde das Phänomen der inneren Sprache meist nicht untersucht. Aber durch zwei Experimente sah Scott Beweise, dass die Folgeerscheinung ein wichtiger Bestandteil unserer internen Spracherfahrungen ist:

"Wir verbringen viel Zeit damit, zu sprechen, und das kann unser Hörsystem überschwemmen, was es für uns schwierig macht, andere Laute zu hören, wenn wir sprechen.

Indem wir den Einfluss, den unsere eigene Stimme auf unser Gehör hat, abschwächen können – durch die Vorhersage der "Korollarentladung" – kann unser Gehör für andere Geräusche empfindlich bleiben. "

Unsere innere Stimme ist eigentlich eine Vorhersage

Scott theoretisierte, dass Kopien unserer internen Stimmen, die durch das prädiktive Gehirnsignal erzeugt werden, auch dann erzeugt werden können, wenn kein externer Klang vorhanden ist. In der Tat sind unsere inneren Stimmen das Ergebnis unseres Gehirns, das intern den Klang unserer eigenen Stimme vorhersagt.

Wenn seine Theorie wahr war, wusste Scott, dass wenn externe sensorische Information mit der internen Kopie übereinstimmt, die unser Gehirn produziert, diese externe Information herausgeschnitten würde. Die Ergebnisse seines Experiments bestätigten seine Hypothese.

Wenn die Teilnehmer bestimmte Silben nur in ihren Köpfen sagten – wie zum Beispiel "al" oder "ar" -, die einem externen Klang entsprachen, wurde der Einfluss dieses externen Klangs stark minimiert. Wenn jedoch die innere Silbe nicht mit dem äußeren Klang übereinstimmte, nahm ihre eigene Wahrnehmung beider Laute nicht ab.

Für sein Hauptexperiment verwendete Scott 24 männliche Teilnehmer. Er wählte Themen des gleichen Geschlechts aus, so dass ihre Stimmen dem Geschlecht der Stimme entsprachen, die die externen Klänge erzeugte.

Diagramm des Experiments
Ein Diagramm aus dem Papier illustriert die drei Bedingungen von Scotts Hauptexperiment. Nachdem jeder Sound zweimal gespielt wurde, wurde ein mehrdeutiger Zielton "da-ga" gespielt.

Während des Experiments gab es drei Bedingungen:

  • Anhörung – Die Teilnehmer hörten einen Ton, ohne sich mit einer Sprache zu beschäftigen
  • Matching – Teilnehmer dachten über denselben externen Klang nach, den sie hörten
  • Kontrastierend – die Teilnehmer stellten sich einen anderen Klang vor als das, was sie hörten (zum Beispiel, wenn sie "ar" hörten, stellten sie sich "al" vor).

Die Gesamtergebnisse zeigen, dass die innere Sprache den Einfluss externer Geräusche schwächt, wenn beide gleich sind.

Die Ergebnisse liefern einen starken Beweis dafür, dass ein System, das mit der Verarbeitung externer Sprache befasst ist, auch an der internen Sprache arbeitet, was bei psychischen Zuständen helfen kann.

Scott schreibt: "Diese Arbeit ist wichtig, weil diese Theorie der inneren Sprache eng mit den Theorien der akustischen Halluzinationen im Zusammenhang mit Schizophrenie verwandt ist."

Warum wir den Klang unserer eigenen Stimme lieben

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