Krebs
Früherkennung, Diagnostik, Chemotherapie, Bestrahlung und zielgerichtete Wirkstoffe bei den häufigsten Krebsarten. Jeder Artikel nennt Studien und onkologische Leitlinien, auf denen die Aussagen beruhen.
Das biomedizinische Tattoo aus Zürich bleibt ein Mausprototyp. Hohes Kalzium ist meist spät. Vorsorge ab 40 und Laborwerte klären den nächsten Schritt.
Zytiga (Abirateron) hemmt CYP17 bei metastasiertem Prostatakrebs. 1000 mg nüchtern plus Prednison; Kalium, Blutdruck und Leberwerte monatlich prüfen.
Dabbing erhitzt Cannabis-Konzentrate stark. Benzol und Methacrolein entstehen vor allem bei hohen Temperaturen. Bei Atemnot oder Brustschmerz zum Arzt.
Fast jeder Zweite in reichen Ländern bekommt im Leben Krebs. Alter, Rauchen und Gewicht zählen; Warnzeichen und Vorsorge gehören ins Arztgespräch.
CT-Scans und Röntgen können das Krebsrisiko leicht erhöhen. Kohorten 2023 und ein US-Modell 2025 zeigen kleine Risiken; bei klarer Indikation den Nutzen prüfen.
2,4 Millionen Frauen erkrankten 2024 an Brustkrebs, 694 000 starben. Inzidenz, Überleben nach Einkommen und wann Mammographie ab 40 sinnvoll ist.
Xofigo (Radium-223) kann bei knochenbetontem kastrationsresistentem Prostatakrebs das Überleben verlängern. Sechs Gaben, Bruchrisiko, Blutwerte kontrollieren.
Xtandi (Enzalutamid) hemmt den Androgenrezeptor bei Prostatakrebs. 160 mg täglich; bei Krampfanfall, Brustschmerz oder Sturz sofort den Arzt rufen.
Wilms-Tumor betrifft meist Kinder unter fünf Jahren. Bauchschwellung und Blut im Urin abklären; SIOP-Therapie und Nachsorge richten sich nach Stadium.
Lungenkrebs wird oft erst im Fernstadium erkannt. Relatives 5-Jahres-Überleben dann etwa 12 Prozent; CT-Screening ab 50 und Marker-Test können den Weg ändern.
Rothaarige haben durch MC1R und Phäomelanin ein zwei- bis dreifach höheres Melanomrisiko. UV-Schutz, ABCDE-Regel und rascher Hautarzt-Termin bei Veränderungen.
Nach Brustkrebs bleibt Leukämie selten, oft unter einem Prozent in zehn Jahren. Bei Fieber, Blutungen oder anhaltender Müdigkeit Blutbild prüfen lassen.
Ein Glas Weißwein hing 2016 mit 13 Prozent höherem Melanomrisiko zusammen. Neuere Kohorten finden Alkohol insgesamt. UV bleibt führend; Male prüfen lassen.
Chemotherapie trifft wachsende Haarfollikel. Ausfall oft nach 2–3 Wochen, Taxane erhöhen das Risiko; vor dem ersten Zyklus Kopfhautkühlung mit dem Team klären.
Lesbische Frauen haben kein anderes Brustgewebe. Risiko hängt oft an Alkohol, Kinderlosigkeit und Gewicht. Mammografie ab 40; bei Knoten sofort zum Arzt.
Das Whipple-Verfahren entfernt den Pankreaskopf bei ausgewählten Tumoren. Operabilität, Komplikationen, Chemotherapie danach und wann Hilfe nötig ist.
Melanom wächst aus Pigmentzellen. ABCDE-Regel, Lichtschutzfaktor 30 und Immuntherapie; bei neuem oder wechselndem Muttermal rasch zum Hautarzt gehen.
Mundkrebs beginnt oft als nicht heilendes Geschwür. Ulkus über drei Wochen abklären; Tabak, Alkohol und HPV erhöhen das Risiko. Stadien lenken die Therapie.
Rund 40 % entwickeln Chemobrain; Anthrazykline können das verbale Gedächtnis stärker treffen. Bei anhaltendem Wortfindungsproblem den Onkologen fragen.
Brustkrebs unter 20 Jahren macht laut SEER 0 Prozent der Fälle. Knoten sind meist Fibroadenome; Ultraschall zeigt, wann rasch der Arzt nötig ist.
Neue Knoten oder Orangenhaut an der Brust gehören zum Arzt. US-Leitlinien raten zur Mammografie ab 40; Therapie folgt Rezeptoren, HER2 und Stadium.
Nierenkrebs bleibt oft lange still. Blut im Urin und Flankenschmerz sind Warnzeichen; CT, Teiloperation oder Immuntherapie steuern die Behandlung.
Gebärmutterhalskrebs entsteht meist durch persistierendes HPV. Primärer HPV-Test, Impfung ab 9 Jahren und Blutungen nach dem Sex steuern den Weg zum Arzt.
Lymphome beginnen in Lymphozyten. Schmerzfreie Knoten und B-Symptome abklären lassen; Biopsie, Lugano-Stadien und Therapien von Beobachtung bis CAR-T.
