Diabetes & Stoffwechsel
Proteinshakes bei Diabetes können ohne Zuckerzusatz und mit wenig Kohlenhydrat passen. Nierenwerte klären, Etikett prüfen, bei Zweifel die Praxis fragen.
Samtige Halsfalten, Schienbeinflecken und Fußwunden können Typ-2-Diabetes anzeigen. Offene Stelle sofort klären, Blutzucker und Hautpflege anpassen.
Rote Bete kann den Blutdruck etwas senken, den Blutzucker kaum. Kohlenhydrate zählen, Saft lieber meiden; bei Nierensteinen und Druckmitteln nachfragen.
Aloe Vera kann Nüchternzucker senken, Leitlinien raten trotzdem ab. Leberentzündung möglich; mit Tabletten droht Unterzucker. Arzt fragen vor dem Start.
Biotinmangel ist selten, betrifft Haut, Haare und Nerven. Hochdosis-Mittel können Troponin-Tests stören. Bei Krampfanfall oder Ausschlag den Arzt fragen.
Der Insulinsensitivitätsfaktor zeigt, um wie viel eine Einheit den Blutzucker senkt. 1800-Regel als Start, prüfen, Unterzucker unter 70 mg/dl sofort behandeln.
Morbus Basedow ist eine Autoimmun-Hyperthyreose durch TSH-Rezeptor-Antikörper. Thiamazol, Radiojod oder OP; bei Fieber und raschem Puls die Notaufnahme rufen.
Unter 70 mg/dl (3,9 mmol/l) gilt der Blutzucker als zu niedrig. 15-Gramm-Regel, Glucagon-Notfall und klare Kriterien, wann Arzt oder Rettungsdienst nötig sind.
Nebennierenmüdigkeit ist keine Diagnose. Müdigkeit und Salzhunger können Addison oder Schlafapnoe anzeigen. Validierte Bluttests beim Arzt klären die Ursache.
Bei Addison ersetzen Hydrocortison 15–25 mg und Fludrocortison fehlende Hormone. Notfallkit, 40 mg bei Fieber und 112 bei Erbrechen sichern den Alltag.
Müdigkeit, Salzhunger und dunklere Hautfalten können Addison anzeigen. Cortisol-Test und Synacthen klären die Diagnose; bei Schock sofort Notaufnahme.
Niedriges Morgen-Cortisol plus hohes ACTH sichert den Verdacht auf Addison-Krankheit. NICE nennt Schwellen 2024; bei Schock Hydrocortison vor dem Labor geben.
Eine Addison-Krise droht bei akutem Cortisolmangel. Sofort 100 mg Hydrocortison geben und den Notarzt rufen; Erbrechen, Fieber und Kollaps sind Alarmsignale.
Akromegalie entsteht durch zu viel Wachstumshormon, meist ein Hypophysenadenom. IGF-1-Test und MRT klären die Diagnose; die Operation ist oft der erste Schritt.
