Medikamente & Zulassungen
Antipsychotika senken das Einjahres-Rückfallrisiko von 64 auf 27 Prozent. Gewicht und Spätdyskinesie brauchen Kontrolle; Absetzen nur langsam mit dem Arzt.
Amyvid markiert Amyloid-Plaques im PET. Negativ macht Alzheimer unwahrscheinlicher; Dosis 370 MBq, etwa 7 mSv. Bei Gedächtnisverlust die Praxis aufsuchen.
Frei verkäufliche Aphrodisiaka gelten nicht als sicher und wirksam. Ginseng wirkt nur schwach, Yohimbe belastet das Herz. Bei anhaltender Störung zum Arzt.
Amoxicillin kann Durchfall und Soor auslösen. Co-Amoxiclav trifft etwa jeden Zehnten; bei wässrigem Stuhl über zwei Tage oder Fieber die Praxis rufen.
BMPEA ist kein legaler Nährstoff. Tests 2022 fanden nach FDA-Briefen 2015 noch Stimulanzien. Etikett prüfen, bei Lähmung oder Sprachstörung Hilfe holen.
Anabole Steroide können Muskeln steigern, belasten Herz, Leber und Spermien. Missbrauchsdosen, Entzugssymptome und Warnsignale: wann zum Arzt gehen.
Antidepressiva können mittelschwere Depression lindern, leichte Formen oft nicht. NICE rät dort nicht routinemäßig dazu; bei Suizidgedanken 112 wählen.
Nebenwirkungen sind bekannte Begleiteffekte, Allergien etwas anderes. Bei Älteren 3–23 % der Klinikaufnahmen. Wann zum Notarzt, was bei Impfung gilt.
Adcetris (Brentuximab Vedotin) wird gewichtsbezogen dosiert. FDA-Label 2025: 1,2–1,8 mg/kg, 50-mg-Phiole. Neuropathie und PML beachten; Erstattung prüfen.
Isotretinoin kann Cholesterin und Triglyceride anheben; Werte fallen oft nach dem Absetzen. Blutkontrolle vor Höchstdosis, bei Bauchschmerz sofort Hilfe holen.
Paracetamol kann selten SJS, TEN oder AGEP auslösen. Bei Ausschlag oder Blasen sofort absetzen und Notarzt rufen; nach einer Reaktion den Wirkstoff meiden.
Acetaminophen lindert Schmerzen und Fieber, kann die Leber schädigen. Maximal 4000 mg täglich, Blutdruck prüfen; bei Überdosis sofort Hilfe holen.
