Infektionen & Immunsystem
JC-Virus bleibt meist latent. Bei Multipler Sklerose steuert unter Natalizumab der Antikörper-Index das PML-Risiko; neue Herde rasch per MRT klären.
Vaskulitis entzündet Blutgefäße und kann Organe gefährden. Formen, Warnzeichen wie Sehverlust, Diagnostik und Therapie mit Rituximab statt Dauer-Kortison.
Luftkrankheiten verbreiten sich über eingeatmete Teilchen. Impfung, Lüften und Maske senken das Risiko; Atemnot oder Blut im Auswurf brauchen rasch den Arzt.
Durchfall bei HIV kommt von Infekten, Enteropathie oder ART. Ab zwei Tagen ohne Besserung zum Arzt; Stuhltests und Flüssigkeit senken das Austrocknungsrisiko.
Rippenfellentzündung verursacht stechenden Brustschmerz beim Atmen. Ursachen, Warnzeichen für die Notaufnahme und was Ibuprofen wirklich leisten kann.
Ureaplasma sitzt oft ohne Beschwerden im Genitaltrakt. Routinetests raten Leitlinien ab; bei Urethritis zählt Doxycyclin, in der Schwangerschaft Azithromycin.
Jahrgänge 1945–1965 tragen in den USA noch viele chronische Hepatitis-C-Fälle. Einmal testen, RNA prüfen; Tabletten können in 8–12 Wochen virusfrei machen.
Erkältung beginnt schleichend, Grippe oft abrupt mit Fieber. Bei Risiko früh testen; Atemnot, Brustschmerz oder Verwirrung brauchen sofort ärztliche Hilfe.
COPD erhöht das Risiko einer Lungenentzündung. Impfung und Röntgen trennen sie vom Schub; Fieber, Verwirrtheit oder blaue Lippen brauchen rasch Hilfe.
FEV1 zeigt, wie viel Luft in einer Sekunde strömt. COPD gilt ab FEV1/FVC unter 0,7 nach GOLD. Grade 1–4, jährliche Kontrolle; bei blauen Lippen Notarzt.
COPD verengt kleine Atemwege und zerstört Alveolen. GOLD nennt FEV1/FVC unter 0,70. Bei blauen Lippen, Verwirrtheit oder Sättigung unter 90 Prozent Hilfe holen.
COPD-Lebenserwartung hängt von FEV1, Schüben und Begleiterkrankungen ab. GOLD-ABE, Rauchstopp und Sauerstoff können den Verlauf stützen; Notfall bei Zyanose.
Gürtelrose entsteht, wenn das Windpockenvirus wieder aktiv wird. Virostatika binnen 72 Stunden können helfen; Impfung ab 50 Jahren, Auge sofort klären.
Sputum ist ausgehusteter Lungenschleim, kein Speichel. Farbe allein rechtfertigt keine Antibiotika. Blut, Atemnot oder Husten über 3–4 Wochen abklären lassen.
Superbug NDM-1 blockiert Carbapeneme. US-Fälle stiegen um 461 Prozent. Fieber nach Klinik, Katheter oder Auslandsaufenthalt gehört in die Praxis.
RSV löst meist Schnupfen aus, kann bei Säuglingen und Älteren aber Bronchiolitis verursachen. Impfung, Antikörper und Atemnot-Warnzeichen rechtzeitig nutzen.
Eiter entsteht aus Neutrophilen und Gewebetrümmern bei Infekten. Grünes Sekret, Fieber oder Eiter nach OP zum Arzt; kleine Furunkel mit Wärme, nicht ausdrücken.
Pansinusitis entzündet alle Nasennebenhöhlen zugleich. Meist viral; Antibiotika oft unnötig. Ab 10 Tagen ohne Besserung zum Arzt, bei Sehstörung sofort.
Postzosterschmerz bleibt oft länger als 90 Tage nach Gürtelrose. Impfung und Virostatika in 72 Stunden senken das Risiko. Wann Sie zum Arzt gehen.
Pneumokokken-Meningitis ist ein Notfall mit Fieber und Nackensteifigkeit. CDC: etwa 1 von 6 Älteren stirbt. Impfung und rasche Antibiotika können schützen.
Leukopenie heißt zu wenige Leukozyten, oft unter 4000 je Mikroliter. Neutrophilenwert steuert das Infektionsrisiko. Fieber bitte sofort klären lassen.
Die 10-Jahres-Überlebensrate bei Lupus liegt in reichen Ländern bei etwa 90 Prozent. Herz, Niere und Infekte bleiben Risiken; bei Fieber zum Arzt.
Mono (Pfeiffersches Drüsenfieber) dauert oft 2 bis 4 Wochen, Müdigkeit länger. Sportpause wegen Milzriss; Amoxicillin meiden. Wann Hausarzt oder Notfall.
Neun von zehn HPV-Infektionen klingen binnen zwei Jahren ab. Impfung ab neun Jahren und HPV-Primärtest ab 30 senken das Risiko für Gebärmutterhalskrebs.
