Schwangerschaft & Kinder
Unterzuckerung in der Schwangerschaft entsteht meist durch Insulin. Schwelle unter 70 mg/dl, 15-Gramm-Regel, Glukagon und wann sofort Klinik nötig wird.
Babys erste Erkältung dauert oft 7–14 Tage. Unter 3 Monaten gilt Fieber ab 38 °C als Anlass zum Anruf; Kochsalztropfen nutzen, Hustensäfte meiden.
Down-Syndrom entsteht durch Extra-Material von Chromosom 21. Zellfreie DNA für alle Schwangeren, Echo beim Baby; bei Atemnot oder steifem Nacken zur Praxis.
Schwangerschaft dauert etwa 40 Wochen. Typische Beschwerden, Vorsorge vor Woche 10, NIPT für alle und Warnzeichen wie Blutung oder weniger Bewegungen klären.
Paracetamol bleibt bei Fieber erste Wahl. Ibuprofen ab Woche 20 meiden. Bei Atemnot, Fieber oder Grippeverdacht noch am selben Tag die Praxis anrufen.
Mikrozephalie heißt ein Kopfumfang unter minus zwei SD. In den USA betrifft sie etwa 1 von 1150 Geburten. Ursachen, Messung und wann der Kinderarzt nötig ist.
Noonan-Syndrom betrifft etwa 1 von 1000 bis 2500 Menschen. Herzfehler, Kleinwuchs und wann zum Arzt; ein Gentest kann die Diagnose in vielen Fällen sichern.
DiGeorge-Syndrom (22q11.2-Deletion) betrifft oft Herz, Kalzium und Immunsystem. Mikroarray sichert die Diagnose. Bei Krämpfen oder Atemnot sofort Hilfe holen.
Fruchtwasser schützt das Kind; Peak oft 800 ml um Woche 34. Zu wenig: tiefste Tasche unter 2 cm. Bei klarem Flüssigkeitsabgang dieselbe Nacht die Klinik rufen.
Taubengang beim Kind ist meist eine harmlose Drehvariante der Beine. Drei Ursachen nach Alter, wann zum Arzt und warum Spezialschuhe selten helfen.
ADHS bei Kleinkindern ist vor dem 4. Jahr selten sicher. Ab 4 Jahren zuerst Elterntraining; zum Kinderarzt bei Störung über sechs Monate in Kita und Familie.
Mindestens 40 Prozent der Säuglinge spucken. Wann Reflux harmlos bleibt, welche Warnzeichen den Arzt brauchen und warum Säureblocker oft unnötig sind.
In der 25. Schwangerschaftswoche reagiert das Kind auf Stimmen. Zuckertest oft Woche 24–28, Gewicht nach BMI; bei Wehen oder Kopfschmerz zur Praxis.
Treacher-Collins-Syndrom prägt Kiefer, Wangen und Ohren. Häufigkeit, Gene TCOF1 und POLR1B, Atemnot beim Baby und OP-Zeitpunkte klären den Weg zur Klinik.
Hydranenzephalie endet oft vor dem ersten Geburtstag. MRT sichert die Diagnose; Shunt oder Plexuskoagulation können den Kopfunfang begrenzen, heilen aber nicht.
Bei Schwangerschaftsdiabetes zählt keine Trenddiät. Mindestens 175 g Kohlenhydrate, individuelle Kost und Kontrolle; bei hohen Werten zügig die Praxis fragen.
Prader-Willi-Syndrom entsteht durch fehlende väterliche Gene auf Chromosom 15. Methylierungstest und Wachstumshormon früh; bei Erbrechen sofort den Arzt rufen.
Pubertät beginnt meist mit 8–13 Jahren bei Mädchen und 9–14 bei Jungen. Tanner-Stadien, frühe oder späte Zeichen und wann die Praxis prüfen sollte.
Nach 12 Wochen sind Organe angelegt, das Fehlgeburtsrisiko sinkt. NIPT gilt für alle, Koffein unter 200 mg. Bei Blutung oder heftigem Erbrechen zum Arzt.
In SSW 8 misst der Embryo oft 11–16 mm. Übelkeit ist häufig; starke Blutung, Schulterschmerz oder Ohnmacht sofort abklären, Folsäure 400 µg weiternehmen.
In der 21. SSW werden Tritte oft deutlicher. Organultraschall 18–22 Wochen, Zuckerbelastung meist erst ab 24, Koffein unter 200 mg, Warnzeichen ernst nehmen.
Morgenübelkeit kann rund um die Uhr kommen. Vitamin B6 plus Doxylamin ist oft Ersttherapie; bei dunklem Urin oder einem Tag ohne Flüssigkeit den Arzt rufen.
Kernikterus entsteht, wenn zu viel Bilirubin das Gehirn schädigt. Frühe Warnzeichen, Phototherapie nach AAP-Leitlinie und wann Eltern sofort Hilfe holen.
Lanugo ist feines Flaumhaar des Fetus, bindet Vernix und fällt oft vor Woche 36. Beim Erwachsenen kann es Mangel oder selten Tumor anzeigen; dann zum Arzt.
