Haut & Allergie
Extremer Juckreiz 1 bis 3 Tage nach Sonnenbrand. Kühle Umschläge, Ibuprofen und Aloe können lindern; Fieber über 39,4 °C, Verwirrtheit oder Eiter zum Arzt.
Frisches Tattoo zweimal täglich sanft waschen, dünn feucht halten, nicht kratzen. Bei Fieber, Eiter oder wandernder Rötung ärztlich abklären lassen.
Sonnenschutzmittel können die Vitamin-D-Bildung dämpfen, senken den Spiegel im Alltag meist nur wenig. 600 I.E., Fettfisch, bei Knochenschmerz zum Arzt.
Plaque-Psoriasis zeigt silbrige Plaques und kann Gelenke sowie das Herzrisiko belasten. Wann zum Hautarzt, welche Creme zuerst, wann Licht oder Biologika.
Blut unterm Nagel nach Trauma kann stark drücken. Trepanation oft binnen 48 Stunden; ohne Verletzung dunkle Streifen oder fehlendes Herauswachsen klären.
Tattoo-Tinte bleibt in der Lederhaut, gelangt aber in Lymphknoten. FDA prüft Keime; EU begrenzt Stoffe. Bei Fieber, Eiter oder roten Streifen zum Arzt.
Bei Neurodermitis sitzen oft Staphylokokken. Goldkrusten, Herpesblasen mit Fieber oder Augenbefall brauchen rasch den Arzt; Barrierepflege senkt das Risiko.
Dehnungsstreifen sind Narben. Tretinoin 0,1 % kann frühe Streifen mindern, Öle tun das nicht. Laser und Nadeln können das Bild bessern. Wann zum Arzt.
Akne-Bakterien unterscheiden sich nach Stamm. IA1 reizt oft, Typ II eher nicht. Leitlinien raten zu Benzoylperoxid; bei Knoten, Narben oder Fieber zum Arzt.
Hautorganoide aus Stammzellen bilden Haare und Talgdrüsen im Labor. Bei tiefen Verbrennungen bleibt Eigenhaut Standard; FDA-Produkte ersetzen keine Follikel.
Spitznävi sind meist gutartig, ähneln aber dem Melanom. Kinder unter 12 werden oft beobachtet; bei Atypik oder im Erwachsenenalter folgt meist eine Exzision.
Solarurtikaria erzeugt Quaddeln binnen Minuten nach Licht. Ein Lichttest bestimmt das Spektrum; hoch dosierte Antihistaminika zuerst, Notarzt bei Atemnot.
Milde parfümfreie Reiniger und Steinkohlenteer 0,5–5 % können Schuppen und Juckreiz mindern. Kurz warm duschen, danach eincremen; bei großen Flächen zum Arzt.
Splitterblutungen sind 1–3 mm lange Streifen unter dem Nagel. Distales Trauma heilt oft mit; multiple proximale Streifen plus Fieber brauchen rasche Abklärung.
Papillome sind meist gutartig. HPV-Typ und Sitz steuern das Risiko; bei blutigem Brustsekret, Schmerz oder unsicherer Beule rasch den Arzt aufsuchen.
Rissige Fersen weichen oft mit Harnstoffcreme 10–25 % und Vaseline nachts. Bei Diabetes, Blutung oder Rötung zur Praxis; Hornhaut nicht selbst schneiden.
Tägliches Waschen schadet der Kopfhaut nicht automatisch. Fettige Ansätze oft täglich, lockiges Haar seltener; bei Schuppen Medizinalshampoo. Wann zum Hautarzt?
Ein Serom nach der Operation ist meist harmlos und zieht sich oft von selbst zurück. Bei Fieber, Rötung oder wachsender Beule sofort die Praxis rufen.
Teleangiektasien sind meist harmlos. Zum Arzt bei Nasenbluten, Mundblutung oder Beinschwellung. Laser und Sklerotherapie können sichtbare Gefäße schließen.
Die meisten Maulwürfe bleiben harmlos. ABCDE-Regel, NICE-Punkte ab 3 und neue Male nach 30 Jahren helfen, den Hautarztbesuch rechtzeitig zu planen.
Kirschangiome sind gutartige Gefäßpunkte. Ab 40 nehmen sie zu; ein plötzlicher Schub, Blutung oder Formwechsel gehören zum Arzt, Entfernung bleibt kosmetisch.
Die Haut schützt als Barriere, steuert Temperatur und bildet Vitamin D in der Epidermis. Drei Schichten, Melanin, Alterung; ABCDE-Flecken ärztlich prüfen.
Die meisten Mückenstiche jucken nur wenige Tage. Fieber, Nackensteifigkeit oder Atemnot gehören zum Arzt. DEET, Icaridin und Netze senken das Virusrisiko.
Einsiedlerspinnenbiss bleibt meist lokal. Etwa jeder zehnte Biss nekrotisiert; Fieber, Blässe und dunkler Urin brauchen Klinik. Kühlen, nicht schneiden.
