Infektionen & Immunsystem
Einseitige brennende Bläschen entlang eines Nervenbandes sprechen für Gürtelrose. Virostatika binnen 72 Stunden; Impfung ab 50. Bei Augenbefall sofort zum Arzt.
Nicht jede Lungenentzündung steckt an. Bakterien und Viren gehen über Tröpfchen weiter; nach 48 Stunden Antibiotika und ohne Fieber sinkt das Risiko oft.
Mundsoor ist bei Gesunden selten ansteckend. Candida sitzt oft schon im Mund; Risiko steigt bei Antibiotika, Inhalatoren und HIV. Bei Schluckschmerz zum Arzt.
Akute Bronchitis steckt oft über Tröpfchen an, die chronische Form nicht. Husten hält oft 2–3 Wochen; Fieber über fünf Tage oder Atemnot abklären lassen.
Juckreiz allein beweist keine Kopfläuse. Lebende Tiere oder Nissen nah an der Kopfhaut zählen; bei Superinfektion oder unsicherer Diagnose zum Arzt gehen.
Müdigkeitssyndrom ist keine klassische Entzündung. Zytokine folgen oft der Schwere; Bluttest fehlt. Ab sechs Wochen mit PEM zum Arzt, festes Training meiden.
Gene prägen Zellzahlen der Abwehr, ersetzen Impfung aber nicht. Sardinien-Studien, HLA-Risiko und Warnzeichen häufiger Infekte stehen im Überblick.
Hyperpyrexie liegt oft über 41,5 °C und gilt als Notfall. Wie sie sich von Fieber und Hitzschlag unterscheidet, wann der Rettungsdienst kommt und was kühlt.
Orale DAA können Hepatitis C oft in 8–12 Wochen unter die Nachweisgrenze bringen. SVR-Test nach 12 Wochen; bei Zirrhose bleibt Krebsüberwachung nötig.
Hortensienwurzel ist nicht gleich Halofuginon. Der Stoff hemmt Th17-Zellen nur im Labor und ist nicht zugelassen. Bei wochenlanger Gelenkschwellung zum Arzt.
Zunehmender Schmerz, Eiter oder Fieber nach einem Tattoo können Infektion bedeuten. Rote Streifen brauchen rasch Hilfe; Mykobakterien folgen oft Wochen später.
Halsentzündung: plötzlicher Schmerz, Fieber um 38 °C und Beläge können Streptokokken bedeuten. Wann ein Abstrich nötig ist und wann Sie in die Praxis gehen.
Kochsalzspülung zuerst, Kortikoidspray bei Allergie. Abschwellende Sprays höchstens fünf Tage; Phenylephrin-Tabletten wirken kaum. Nach zehn Tagen zum Arzt.
Septischen Schock vermeiden heißt Infekte rasch behandeln, impfen und Wunden pflegen. Bei Verwirrtheit oder schnellem Atmen Notaufnahme aufsuchen.
Stress kann latentes HSV über den JNK-Weg wecken. 3,8 Mrd. tragen HSV-1. Valaciclovir früh nehmen; bei Fieber und Verwirrtheit sofort in die Notaufnahme.
Jährliche Grippeimpfung senkt das Erkrankungsrisiko. Hygiene, Lüften und bei Risiko antivirale Mittel binnen 48 Stunden helfen. Wann zur Notaufnahme?
DEET, Icaridin, IR3535, OLE und 2-Undecanon schützen unterschiedlich lang. Konzentration nach Dauer wählen und bei Fieber nach Stich ärztlich klären.
Die meisten Halsentzündungen sind viral und klingen in einer Woche ab. Streptokokken brauchen Abstrich und Penicillin; bei Atemnot sofort Hilfe holen.
Das Immunsystem trennt Selbst von Fremd, startet in Stunden und braucht Tage für Gedächtnis. Impfung trainiert Abwehr; bei Atemnot sofort Hilfe holen.
Ohne Therapie lösen sich Feigwarzen oft in Monaten; rund 30 Prozent in sechs Monaten. Bei Jucken, Blutung oder neuen Knötchen zur Ärztin oder zum Arzt.
Bei Erkältung oft 2–3 Tage, bei Grippe 5–7 Tage ansteckend. Zuhause bleiben, bis 24 Stunden fieberfrei und besser; danach Maske. Arzt bei Atemnot.
Pleurotolysin aus Austernpilzen erklärt Porenbildung, ersetzt keine Therapie. Bei Rheuma gelten Basistherapeutika; Fieber und Organzeichen brauchen den Arzt.
Hepatitis C geht über Blut, selten über Sex oder Geburt. Erwachsene einmal testen lassen; bei Gelbsucht, Nadelstich oder Schwangerschaft zur Praxis.
Graue Haare entstehen durch weniger Melanin. Interferone, Stress und Vitiligo können das beschleunigen. Bei frühem Beginn Schilddrüse und B12 prüfen lassen.
