Krebs
Viel Grapefruit oder Orangensaft kann das Melanomrisiko leicht steigern, vor allem bei Sonne und heller Haut. Metaanalyse 2022; UV-Schutz statt Verzicht.
Hautkrebs-Apps verpassen Melanome oft. Sensitivität häufig unter 85 Prozent, viele Fotos scheitern. Bei ABCDE-Zeichen oder Blutung zum Dermatologen.
Hirntumor vom Typ Oligoastrozytom entfällt seit WHO 2021. IDH- und 1p/19q-Tests steuern Therapie; erster Anfall oder Morgenkopfschmerz gehört rasch zum Arzt.
FIT, Stuhl-DNA und CT-Kolonographie können die Kolonoskopie ersetzen. Ab 45 Jahren testen; bei Blut im Stuhl oder positivem Ergebnis folgt die Spiegelung.
Goldnanostäbe können Integrine blockieren und Zellfortsätze dämpfen. Klinisch fehlt der Nachweis; bei Knochenschmerz, Atemnot oder Krampfanfall sofort zum Arzt.
Speicheldrüsenkrebs zeigt oft einen schmerzlosen Knoten. Bei Gesichtslähmung rasch zum Arzt; Diagnose per Feinnadel und MRT, Therapie meist Operation.
Speicheltest kann Tumor-DNA bei Lungen- und Mundkrebs anzeigen, ersetzt keine Gewebeprobe. Leitlinien setzen auf Plasma; bei Bluthusten oder Mundherd zum Arzt.
Ein wachsender Weichteilknoten kann ein Sarkom sein. Ultraschall binnen zwei Wochen, Stanzbiopsie im Zentrum; Operation, Bestrahlung oder Immuntherapie.
Tägliches Aspirin senkt Krebsrisiko nur in wenigen Gruppen; ab 60 raten Leitlinien vom Start ab. Teerstuhl oder Bluterbrechen brauchen sofort Hilfe.
Suizid-Gentherapie mit HSV-TK und Valaciclovir kann bei lokalem Prostatakrebs die Strahlenwirkung verstärken. Phase-3-Daten 2026, Zulassung fehlt noch.
Strahlentherapie bei Prostatakrebs: hypofraktionierte IMRT, SBRT in fünf Sitzungen oder Seeds. Nebenwirkungen an Blase und Darm; bei Blut im Stuhl zum Arzt.
Die radikale Prostatektomie entfernt die Prostata bei lokalem Krebs. TURP lindert nur Harnstau. AUA rät bei niedrigem Risiko zuerst zur Überwachung.
Prostatakrebs wächst oft jahrelang ohne Symptome. PSA-Test ab Mitte 40, Grade Groups, aktive Überwachung; bei Blut im Urin oder Knochenschmerz zum Arzt.
Prostatakrebs wächst oft jahrelang lokal. PSA-Gespräch ab 45–50, MRT vor der Biopsie; niedriges Risiko oft überwachen. Blut im Urin zeitnah klären.
NF1-Mutationen erklären nur bei wenigen das Tumorrisiko. MEK-Hemmer können plexiforme Neurofibrome verkleinern; neue Dauerschmerzen brauchen rasch den Arzt.
Ein abgeschwächtes Poliovirus kann Krebszellen über CD155 angreifen und T-Zellen anstoßen. Phase-2-Daten zum Glioblastom sind schwach; zugelassen ist es nicht.
Probiotika senken Darmkrebs nicht nachweislich. Sie können Infekte nach OP und Durchfall mindern. Vorsorge beginnt ab 45; bei Blut im Stuhl zum Arzt.
Polonium-210 schadet erst nach Schlucken oder Einatmen. Tödlich ab 10–30 µg, Knochenmark und Organe betroffen; bei Erbrechen plus Haarausfall in die Klinik.
Granatapfel, Grüntee, Kurkuma und Brokkoli können den PSA-Anstieg kurz dämpfen. Einzeln und als Gemüsediät fehlt der Beleg. Wann Sie zum Arzt sollten.
Ein PET-Scan zeigt den Stoffwechsel, meist als PET/CT. Fasten 4–6 Stunden, FDG 185–370 MBq, Dosis oft 8–23 mSv. Schwangerschaft und Diabetes vorher nennen.
Penektomie entfernt bei tiefem Peniskrebs einen Teil oder den ganzen Penis. Organerhalt zuerst; Harnröhrenenge möglich. Bei neuer Hautveränderung zum Arzt.
Personalisierte Krebsimpfstoffe trainieren T-Zellen auf Tumormutationen. Nur Sipuleucel-T ist zugelassen; mRNA-Studien prüfen Melanom nach OP. Onkologen fragen.
Adenovirus statt Grippe: 2018 zielte Ad5-3Δ-A20T auf αvβ6. Humanstudien fehlen. 5-Jahres-Überleben 13,7 Prozent. Gelbsucht oder Gewichtsverlust ärztlich klären.
Bazedoxifen kann ER-positive Brustkrebszellen im Labor hemmen, bleibt aber Osteoporose-Mittel. Phase-Ib 2022, Elacestrant 2023 und VTE-Warnzeichen zum Arzt.
