Infektionen & Immunsystem
Kryoglobulinämie kann Haut, Nieren und Nerven treffen. DAA ersetzen Interferon; Kryoglobuline sinken oft in 12 Monaten. Bei Purpura oder dunklem Urin zum Arzt.
Meist bleibt Genitalherpes ohne Blasen. PCR vom Geschwür klärt den Typ, Bluttests nur gezielt. Tägliches Valaciclovir kann die Ansteckung senken.
Hunde können humanes Norovirus aufnehmen; der Rückweg zum Menschen ist unbewiesen. Symptome nach 12–48 Stunden, Seife statt Gel, Arzt bei Dehydration.
Kopfschmerz, Fieber und Lichtscheu über Tage sind Warnzeichen. Bei HIV oder Immunschwäche sofort klären; unbehandelt drohen Hirndruck und Folgeschäden.
COPD-Husten ist oft morgens produktiv. NICE rät von Hustenstillern ab; Rauchstopp, Inhalatoren und Huff-Husten können helfen. Bei blauen Lippen Notarzt rufen.
COPD-Hypoxie senkt den Sauerstoff im Blut. SpO2 ≤88 % kann Langzeitsauerstoff brauchen; im Schub 88–92 % halten. Bei Verwirrtheit sofort Notarzt rufen.
Eine Impfung gegen Darmkeime bleibt Mausforschung. Probiotika senken Entzündungsmarker uneinheitlich. Bei Gelenkschmerz, Fieber oder Ausschlag zum Arzt.
Ibuprofen lindert bei Erkältung oft nicht stärker als Paracetamol. Dampf hilft selten, Rückfälle können steigen. Wann welches Mittel und wann zum Arzt.
Colorado-Zecken-Fieber startet 1–14 Tage nach dem Stich mit Fieber und Kopfschmerz, oft zweigipflig. Kein Virusmittel; bei Nackensteife zum Arzt gehen.
Toxoplasma gondii kann mit Suizidversuchen verknüpft sein. Metaanalysen nennen rund 40 Prozent höhere Odds; Kausalität offen. Wann testen und Hilfe holen.
Rhinoviren bleiben auf glatten Flächen oft stundenlang nachweisbar. Ansteckung läuft meist über die Luft. Hände waschen und bei Atemnot zum Arzt gehen.
Chikungunya: hohes Fieber, starke Gelenkschmerzen. Zuerst Paracetamol bis Dengue ausgeschlossen; Impfung vor Reisen ins Ausbruchsgebiet; bei Blutung zum Arzt.
COPD verengt die Atemwege dauerhaft. Symptome, GOLD-Spirometrie, Dualinhalation, Biologika, Impfungen und wann schwere Atemnot in die Notaufnahme gehört.
Zwei Dosen verhindern Windpocken oft zu etwa 90 Prozent und halten den Schutz meist lange. Durchbrüche bleiben häufig mild. Nach Kontakt zur Praxis.
Zelltod räumt täglich Hunderte Milliarden Zellen ab. Zu wenig fördert Krebs, zu viel schädigt Nerven und Herz. Warnsignale und zugelassene Therapien.
Der Grippeimpfstoff senkt Arztbesuche um 22–41 Prozent trotz H3N2-Drift. Antivirale Mittel möglichst früh starten; bei Atemnot oder hohem Risiko zum Arzt.
Hepatitis A bleibt akut, nicht chronisch. Inkubation 15–50 Tage, IgM-Bluttest. Impfung binnen 2 Wochen nach Kontakt; bei Verwirrtheit sofort Hilfe.
Imiquimod und Podofilox können sichtbare Genitalwarzen zu Hause mindern. Kein Teebaumöl; bei Blutung, Schwangerschaft oder unsicherer Diagnose zuerst zum Arzt.
Kratzfieber folgt oft einem Katzenkratzer. Papel nach Tagen, Lymphknoten nach 1–3 Wochen. Bei Fieber oder Immunschwäche zum Arzt, Flohschutz mindert das Risiko.
DEC kann Mikrofilarien töten, Elephantiasis-Schwellung oft nicht. WHO-Pflege, Hydrozelen-OP; Doxycyclin 2024 ohne Extra-Nutzen. Bei Fieberschub zum Arzt.
Innere Gürtelrose kann einseitige Nervenschmerzen ohne Bläschen machen. PCR und Antikörper klären den Verdacht; bei Organzeichen sofort zum Arzt.
Hepatitis C geht fast nur über Blut. Oralsex bleibt risikoarm außer bei Blutungen. Einmaltest ab 18; Tabletten können in 8–12 Wochen virusfrei machen.
HSV-2 infiziert den Mund bei Oralverkehr selten; HSV-1 wandert häufiger zum Genitale. Kondom, Kofferdam und Valaciclovir 500 mg täglich senken das Risiko.
Neti-Pots sind mit destilliertem oder abgekochtem Wasser meist sicher. Leitungswasser kann selten Amöben enthalten. Bei Fieber oder Verwirrung sofort zum Arzt.
