Infektionen & Immunsystem
Kokosöl hemmt Candida im Labor, ersetzt keine Azolcreme. CDC rät zu Fluconazol oder Clotrimazol; bei Erstinfekt, Schwangerschaft oder Rückfall zum Arzt.
Kannibalismus kann tödliche Prionen aus Hirngewebe übertragen. Kochen zerstört sie nicht. Bei Gang- oder Schluckstörung zum Arzt; Plazenta nicht essen.
Bronchiektase erweitert Bronchien dauerhaft. HRCT sichert die Diagnose; Atemtherapie und Antibiotika können Schübe senken, starker Bluthusten braucht Notarzt.
Botulismus lähmt absteigend, oft 12–36 Stunden nach verdorbenem Essen. Bei Doppeltsehen oder Schluckstörung sofort in die Notaufnahme, nicht warten.
Ein Hirnabszess ist ein eitriger Herd im Gehirn und ein Notfall. Kopfschmerz, Fieber und Ausfälle gehören in die Klinik; MRT und Drainage steuern die Therapie.
Bioterrorismus bleibt selten. Kategorie-A-Erreger wie Milzbrand und Pocken fordern klare Schritte: Symptome, Nachsorge und wann die Klinik nötig ist.
Bettwanzen gelten nicht als Krankheitsüberträger. MRSA wurde 2011 isoliert, Labor 2023 zeigt mechanische Weitergabe. Bei Eiter oder Fieber zum Arzt.
Melittin-Nanopartikel hemmten HIV 2013 nur im Zelltest. Kein Humanversuch, kein Gel. PrEP und ART schützen; bei Atemnot nach Bienenstich Notarzt rufen.
Bakterielle Pneumonie füllt Alveolen mit Flüssigkeit. Fieber, Husten und Luftnot sind typisch; bei 39 °C oder Atemnot zum Arzt. Impfung ab 50 senkt das Risiko.
Babesia und Lyme teilen die Ixodes-Zecke. Fieber trotz Doxycyclin oder Hämolyse-Zeichen können eine Koinfektion anzeigen; Arzt um Ausstrich oder PCR bitten.
Bartbakterien können im Labor Keime hemmen, ersetzen aber kein Medikament. 2019 starben 1,27 Millionen direkt an Resistenz. Bei Fieber oder Eiter zum Arzt.
Echinacea kann das Erkältungsrisiko leicht senken; die Behandlungswirkung bleibt schwach. Bei Allergie, Autoimmunleiden oder Immunhemmern ärztlich klären.
Eine 1200-mg-Infusion Oritavancin kann MRSA-Hautinfekte ähnlich wie Vancomycin über 7–10 Tage behandeln. Bei Fieber oder Atemnot den Arzt aufsuchen.
Autoimmunkrankheiten greifen eigenes Gewebe an. Rund 4,6 Prozent in den USA betroffen. Bei Gelenkschwellung oder Fieber früh zum Arzt, ANA allein reicht nicht.
Heiß und kalt können Halsschmerzen lindern, keines heilt die Ursache. CDC nennt Eis und warme Getränke. Bei Atemnot oder Schluckstörung den Arzt holen.
Arboviren lösen nach Stich oft Fieber aus, selten eine Gehirnentzündung. Impfungen gibt es nur für wenige Viren. Bei steifem Nacken sofort Hilfe holen.
Sinusinfektionen selbst stecken nicht an, wohl aber Erkältungsviren. 90–98 Prozent sind viral. Ab 10 Tagen ohne Besserung oder bei Doppelschub zum Arzt.
Asthma und COPD teilen Husten und Luftnot, sind aber verschiedene Krankheiten. Spirometrie, Alter und Rauchen helfen bei der Zuordnung; Überlappung braucht ICS.
Ein Knoten in der Achselhöhle ist meist ein Lymphknoten oder eine Hautzyste. Hart, wachsend oder nach 2–4 Wochen weiter da: zur Praxis, nicht selbst deuten.
Hausmittel heilen Lungenentzündung nicht. Ruhe, Flüssigkeit und 5-Tage-Antibiotika können lindern; bei Atemnot oder Fieber über 39 °C sofort zum Arzt.
Antibiotika verkürzen Husten bei Bronchitis um etwa einen halben Tag. Ohne Lungenentzündung oft verzichtbar; bei Atemnot oder Fieber über 38 °C zum Arzt.
Antibiotika wirken nur gegen Bakterien, nicht gegen Erkältung oder Grippe. Wann eine Kur sinnvoll ist, welche Risiken drohen und wann Hilfe nötig ist.
Antibiotikaresistenz macht Infektionen schwerer behandelbar. 4,7 Mio. Todesfälle 2021, oft nur 5-Tage-Kurse. Wann Mittel weglassen, wann zum Arzt.
Antibiotikaresistenz hing 2021 mit 4,7 Millionen Todesfällen zusammen. Die CDC zählt 2,8 Millionen US-Infekte; wann Mittel helfen und wann zum Arzt.
