Ungesalzene Erdnüsse heben den Blutzucker kaum (GI 13, Last 1). Eine 28-g-Handvoll ersetzt Chips; Salz, Zuckercreme und Allergie mit dem Arzt klären.
Omega-3 ändert ADHS-Kernsymptome kaum; Melatonin kann Einschlafen fördern. Farbstoffe nur bei klarem Zusammenhang meiden, bei Funktionsstörung zur Fachstelle.
Proteinshakes bei Diabetes können ohne Zuckerzusatz und mit wenig Kohlenhydrat passen. Nierenwerte klären, Etikett prüfen, bei Zweifel die Praxis fragen.
Arboviren lösen nach Stich oft Fieber aus, selten eine Gehirnentzündung. Impfungen gibt es nur für wenige Viren. Bei steifem Nacken sofort Hilfe holen.
Sinusinfektionen selbst stecken nicht an, wohl aber Erkältungsviren. 90–98 Prozent sind viral. Ab 10 Tagen ohne Besserung oder bei Doppelschub zum Arzt.
E-Zigaretten sind kein risikofreies Produkt. Vollumstieg senkt oft Schadstoffe, Doppelnutzung nicht. Bei Atemnot oder Brustschmerz sofort den Arzt rufen.
Appendizitis beginnt oft am Nabel und wandert nach rechts unten. Ohne Kotstein können Antibiotika die Operation ersetzen. Bei steigendem Schmerz in die Klinik.
Samtige Halsfalten, Schienbeinflecken und Fußwunden können Typ-2-Diabetes anzeigen. Offene Stelle sofort klären, Blutzucker und Hautpflege anpassen.
Ringelflechte braucht Antimykotika, nicht Knoblauch. Creme 2–4 Wochen; Steroidsalben meiden; Arzt bei Kopfhaut, Nägeln oder fehlender Besserung nach 14 Tagen.
Statine bleiben erste Wahl bei hohem LDL. Neue Leitlinien nennen Ezetimib, PCSK9-Hemmer und Bempedoinsäure als Zusatz. Bei dunklem Urin sofort zum Arzt.
Wenige ganze Apfelkerne sind ungefährlich; Cyanid entsteht erst nach dem Kauen. EFSA setzt 20 µg/kg. Bei vielen zerkleinerten Kernen oder Atemnot Giftnotruf.
Melatonin plus Alkohol kann die Sedierung verstärken. Fachinfo rät vom Mischen ab; 5 mg half bei Alkoholkonsum nicht besser als Placebo. Bei Atemnot zum Arzt.
Leber und Innereien liefern Vitamin A, B12 und Eisen. Schwangere meiden Leber; bei Gicht gilt Verzicht. Die EFSA setzt Innereien auf höchstens einmal im Monat.
RAST-Tests sind veraltet. Pricktest und spezifisches IgE zeigen nur Sensibilisierung; 50–60 % der Blutwerte bleiben stumm. Arzt wählt nach Haut und Risiko.
Migräne kann auf oxidativen Stress reagieren, Heilung fehlt. CGRP-Vorbeugung gilt seit 2024 als Erstlinie. Donnerschlagschmerz oder Lähmung sofort abklären.
Rote Bete kann den Blutdruck etwas senken, den Blutzucker kaum. Kohlenhydrate zählen, Saft lieber meiden; bei Nierensteinen und Druckmitteln nachfragen.
Aromatherapie kann Angst und Schlaf lindern, heilt aber keine Krankheit. Öle verdünnen, nie schlucken. Bei Hautreaktion, Atemnot oder Einnahme zum Arzt.
Masturbation bleibt ohne schwere Folgeschäden. Reibung heilt in Tagen, die Prostatafrage ist nicht entschieden. Kontrollverlust über Monate gehört zum Arzt.
Nahtoderfahrungen berichten etwa 10 Prozent nach Herzstillstand. EEG kann 35–60 Minuten in die Wiederbelebung aktiv bleiben. Angst prüfen lassen.
Röntgenbilder liefern oft 0,1 mSv, ein CT von Bauch und Becken 7,7 mSv. Kinder sind empfindlicher; in der Schwangerschaft zuerst Ultraschall oder MRT prüfen.
Asthma und COPD teilen Husten und Luftnot, sind aber verschiedene Krankheiten. Spirometrie, Alter und Rauchen helfen bei der Zuordnung; Überlappung braucht ICS.
Zufällige Erektionen sind meist harmlos, vor allem nachts und in der Pubertät. Fehlen sie dauerhaft oder hält eine Erektion über vier Stunden an, zum Arzt.
Weiße Frühflecken am Schmelz können sich schließen. Unter 10 Prozent freie Zucker, Zahnpasta mit 1000–1500 ppm Fluorid, Praxis bei Schmerz oder Loch.
Geschwollene, kalte oder taube Füße können auf Herzschwäche, Thrombose oder Diabetes hinweisen. Wann Notfall gilt und welche Untersuchungen klären.
