Bakterielle Meningitis ist ein Notfall: Fieber, Nackensteifigkeit, Verwirrung. Antibiotika zügig geben; Impfungen senken das Risiko. Bei Verdacht Hilfe holen.
Autoimmune hämolytische Anämie zerstört rote Zellen. DAT klärt warm oder kalt; Steroide, Rituximab oder Sutimlimab. Bei Brustschmerz und Ohnmacht Hilfe holen.
Spondylitis ankylosans macht vor dem 45. Lebensjahr entzündliche Rückenschmerzen. NICE-Kriterien zur Überweisung, NSAR zuerst, Biologika bei hoher Aktivität.
ALS beginnt oft mit Muskelschwäche, Zuckungen oder undeutlicher Sprache. Wann zum Neurologen, welche Tests und welche Medikamente den Verlauf bremsen können.
Hartnäckiger Oberbauchschmerz kann akute Pankreatitis sein, oft durch Gallensteine. Lipase, frühe Kost, mäßige Infusion; bei Fieber oder Atemnot in die Klinik.
Allodynie macht harmlose Reize schmerzhaft. Typen, Ursachen von Migräne bis Gürtelrose, Diagnose und wann zum Arzt; Mittel können den Schmerz lindern.
Allergiespritzen können Heuschnupfen und Insektengiftallergie über Jahre dämpfen. Aufbau 3–6 Monate, mindestens 3 Jahre; nach jeder Spritze 30 Minuten bleiben.
Alkohol in den ersten Wochen kann das fetale Gehirn prägen. Keine sichere Menge bekannt; nach positivem Test sofort stoppen und die Praxis informieren.
Alkoholgebrauchsstörung verdreifacht oft das Demenzrisiko. Besonders vor 65 Jahren; Verwirrtheit und Gangstörung sind ein Notfall, kein Hausversuch.
Alkohol kann Mundflora verschieben, mehr Neisseria, weniger Lactobacillales. IARC 2024: Verzicht senkt Mundkrebsrisiko. Bei Zahnfleischbluten zum Zahnarzt.
Alkohol hängt bei 1-2 Einheiten täglich mit kleinerem Hirnvolumen zusammen. Cannabis bleibt riskant, besonders bei Jugendlichen. Bei Verwirrtheit Hilfe holen.
Alkohol verkürzt oft das Einschlafen, zerlegt aber den REM-Schlaf schon bei zwei Gläsern. Bei Atempausen zum Arzt, statt Abenddrink zur Schlaftherapie.
Akuter Alkohol kann NMDA-Rezeptoren wie Ketamin hemmen. Das ersetzt keine Therapie. Bei Suizidgedanken oder Entzug sofort ärztlich klären lassen.
Alkohol kann Asthma über Sulfite und Histamin auslösen. Wein steht vorn, bei AERD oft schon nach wenigen Schlucken. Notfallzeichen kennen und handeln.
Disulfiram weckt in Studien latentes HIV, leert das Reservoir aber nicht. DIVA mit Vorinostat endete wegen Neurotoxizität. ART sofort starten, Alkohol meiden.
Alkoholfreie Tage senken das Zirrhoserisiko. NHS nennt 14 Einheiten pro Woche und mehrere Pausentage. Bei Gelbsucht oder Blut im Stuhl zur Praxis.
Lufterfrischer können Reizung und Asthmaanfälle auslösen. Rund 37 Prozent der Betroffenen mit Asthma berichten Beschwerden. Bei anhaltender Atemnot zum Arzt.
Aggressives HIV wie A3/02 kann unbehandelt in rund fünf Jahren AIDS auslösen. Test ab 13 Jahren, Therapie sofort starten, PEP binnen 72 Stunden beginnen.
Kein gesicherter Zusammenhang von Agent Orange und Hautkrebs. Bericht 2018 nennt unzureichende Evidenz; VA nennt Chlorakne, nicht Melanom. Flecken prüfen.
Coiling senkt nach fünf Jahren die Sterberate gegenüber Clipping (11 gegen 14 Prozent). Nachblutungen bleiben etwas häufiger; Leitlinien raten zum Coiling.
Everolimus plus Exemestan kann die Zeit ohne Fortschreiten auf 7,8 Monate heben. Gesamtüberleben blieb ohne klaren Vorteil. Dosis und Warnzeichen klären.
Aerobes Training kann das Demenzrisiko senken, heilt Alzheimer aber nicht. WHO rät zu 150 Minuten pro Woche; bei neuen Gedächtnislücken zum Arzt.
Aerobes Training kann den Hippocampus-Abbau bremsen. WHO nennt 150–300 Minuten pro Woche. Bei Brustschmerz oder Schwindel stoppen und ärztlich klären.
Blutspende sichert Empfänger, belastet den Spender vor allem durch Eisenverlust. Wer darf, Abstand 56 Tage oder länger und wann Schwindel zum Arzt gehört.
