Psyche & Gehirn
Orangenöl kann Angst kurz senken, heilt PTBS nicht. Leitlinien nennen Trauma-Therapie zuerst; bei Suizidgedanken Notfallhilfe holen, Öl nie schlucken.
Schwere Schädel-Hirn-Verletzungen können ADHS-ähnliche Symptome auslösen. ADHS erhöht das Unfallrisiko. Notfallzeichen und den Arztbesuch rechtzeitig klären.
ACT als KVT-Variante kann Alltagsfunktion bei chronischen Schmerzen verbessern. NICE nennt ACT oder KVT; Effekte bleiben oft klein, Schmerzfreiheit selten.
Periphere Nerven wachsen nach Trauma 1–3 mm täglich. Offene Wunden brauchen rasche Naht; Medikamente zur Regeneration empfiehlt die S3-Leitlinie nicht.
Jährliches Screening ab 12 Jahren, Suizidrisiko extra prüfen, Therapie nach Schwere. Wann zum Kinderarzt, welche Mittel Leitlinien nennen, wann 112 nötig ist.
Nikotin kann Aufmerksamkeit kurz heben, heilt Schizophrenie nicht. Leitlinien raten zum Rauchstopp; nach dem Aufhören Clozapin-Spiegel prüfen lassen.
Cambinol kann in Laborstudien Tau-Saat über nSMase2 hemmen. Kein Medikament; Lecanemab ist in der EU bei früher Alzheimer-Krankheit unter Auflagen zugelassen.
Das Gehirn reift bis etwa 25. Früher, häufiger THC-Konsum kann Lernen, Psychoserisiko und Abhängigkeit erhöhen. Bei Entzugszeichen oder Psychose zum Arzt.
Lhx6-Neuronen im Zwischenhirn können REM- und Non-REM-Schlaf fördern. CBT-I bleibt Erstlinie, Daridorexant nur nach Leitlinie, Arzt bei Alltagsschaden.
Langsame Reaktionszeit kann das Sterberisiko heben, vor allem am Herzen. US-Daten, spätere Kohorten, rote Flaggen und was Hausarzt sowie Alltag ändern.
Schizophrenie entsteht aus vielen Genen plus Hirnentwicklung. 287 Risiko-Loci, Synapsen, Dopamin; NICE rät bei Verdacht ohne Verzug zur Fachstelle, plus CBT.
Multiple Sklerose greift Myelin in Gehirn und Rückenmark an. Schübe, MRT nach McDonald 2024, frühe Immuntherapie. Sehschmerz über 24 Stunden abklären.
Narkolepsie bringt unwiderstehliche Tagesschläfrigkeit, oft Kataplexie. Typ 1 fehlt Orexin. PSG und MSLT klären; bei Einschlafen am Steuer gilt der Notruf.
Bluttest auf Autismus: 2018 92 Prozent Sensitivität, 2024 nur 67 Prozent Spezifität. CDC und NICE bleiben bei der Verhaltensdiagnose; bei Verdacht zum Arzt.
Neuroprothesen können Gehör oder Handfunktion nach Verletzung teilweise ersetzen. Was zugelassen ist, welche Risiken gelten und wann Sie zum Spezialisten gehen.
Nahtodeserfahrungen treffen 10–23 Prozent der Reanimierten. EEG-Gamma und die Greyson-Skala helfen einordnen; bei Angst oder Trauma zum Arzt gehen.
Narzissmus-Opfer-Syndrom ist keine Diagnose in DSM-5-TR oder ICD-11. Was NPD bedeutet, welche Folgen Partnergewalt hat und wann Sie Schutz brauchen.
Neurotizismus ist ein Persönlichkeitsmerkmal, keine Diagnose. Neurosen fehlen in DSM-5 und ICD-11; wann Angst zur Störung wird und wann Sie Hilfe brauchen.
Neuroprotektion kann Nervenzelltod verlangsamen, nicht umkehren. Amyloid-Antikörper und Riluzol wirken gezielt. Bei FAST-Zeichen sofort 112 rufen.
Münchhausen-Syndrom täuscht Krankheit ohne äußeren Vorteil vor. DSM-5-TR-Kriterien, Warnzeichen und Schadensbegrenzung; bei Selbstverletzung 112 rufen.
Die Nervenleitungsgeschwindigkeit zeigt, wie schnell Impulse laufen. Labornorm, Alter und Temperatur zählen; bei Schrittmacher den Arzt vorab informieren.
Omega-3 kann depressive Phasen als Zusatz stützen, Johanniskraut eine Manie auslösen. Schlaf und Lithium bleiben zentral. Bei Suizidgedanken sofort Hilfe holen.
Vorfahren indigener Amerikaner kamen über Beringia in mehreren Wellen. Paläogenetik zeigt Arktis-Zuzug; bei Durst oder Sehstörungen den Arzt aufsuchen.
Die SINS-Frage erfasst Narzissmus-Züge, ersetzt keine Diagnose. DSM-5-TR braucht fünf von neun Kriterien; bei Beziehungsnot oder Suizidgedanken zum Arzt.
