Haut & Allergie
Telogen Effluvium ist meist reversibel. Haar fällt oft 2–3 Monate nach dem Auslöser; Dichte kehrt oft in 6–12 Monaten. Bei Narben oder kahlen Stellen zum Arzt.
Kurze UVB-Dosen können Plaques lindern; Sonnenbrand löst oft neue Herde aus. Gesunde Haut mit LSF 30 schützen, Solarien meiden, bei PUVA den Arzt fragen.
Blutegel entlasten gestaute Lappen nach Mikrochirurgie. Infekt und Nachbluten sind häufig; Fieber, Schock oder stundenlange Blutung gehören in die Klinik.
Ein infizierter Pickel schwillt stärker an, schmerzt und fühlt sich warm an. Kompressen und Benzoylperoxid können helfen; Fieber oder Gesicht brauchen den Arzt.
Nagelpsoriasis und Nagelpilz ähneln sich. Tüpfel und Ölflecken deuten auf Psoriasis; der Labortest sichert den Pilz. Bei Diabetes, Eiter oder Schmerz zum Arzt.
Olivenöl lockert oft die Hautbarriere statt sie zu festigen. Wann Oleinsäure stört, für wen Creme besser ist und wann gerötete Haut zum Arzt gehört.
Natron und Backpulver liegen bei pH 8 bis 9, die Kopfhaut bei etwa 5,5. Alkalische Wäsche kann Kutikula belasten. Bei hartnäckigen Schuppen zum Hautarzt.
Weihnachtsbaum-Syndrom: Niesen nach dem Schmücken oft durch Schimmel oder Pollen. Feuchte unter 50 Prozent halten; bei Atemnot ärztliche Hilfe holen.
Nahrungsmittelallergie betrifft das Immunsystem, Intoleranz den Darm. Symptome, IgE-Tests, Adrenalin und wann der Notarzt nötig ist, klar getrennt.
Ein Furunkel ist eine tiefe Follikelinfektion, ein Pickel eine verstopfte Pore. Wärme, nicht ausdrücken; bei Fieber, Gesicht oder nach zwei Wochen zum Arzt.
Inverse Psoriasis sitzt in Hautfalten, oft glatt und juckend. NICE begrenzt Kortison auf zwei Wochen; Calcineurinhemmer und Biologika bei hartnäckigem Verlauf.
Eingewachsene Haare klingen oft in 1–2 Wochen ab. Warme Umschläge, Rasurpause und Ein-Klingen-Rasur helfen; bei Eiter, Fieber oder Keloiden zum Arzt.
Die meisten Insektenbisse klingen in Tagen ab. Kälte kann Juckreiz lindern. Atemnot, Fieber nach Zeckenstich oder wandernde Rötung brauchen rasch den Arzt.
Injektionen bei Psoriasis dämpfen die Entzündung. Biologika oder Methotrexat, TB-Test vor Start. Fieber, Husten oder offene Wunden gehören zum Arzt.
Honiggelbe Krusten, Eiter oder Fieber können ein infiziertes Ekzem anzeigen. NICE rät oft gegen Antibiotika ohne Fieber; Herpes braucht rasch Aciclovir.
Bauchnabelgeruch durch Feuchtigkeit und Keime. Candida, Zyste oder Piercing brauchen den Arzt; Fieber und wandernde Rötung gehören in die Notaufnahme.
Akute Nesselsucht klingt oft in wenigen Tagen ab. Cetirizin kann den Juckreiz lindern; bei Atemnot den Notarzt rufen, nach sechs Wochen zum Facharzt gehen.
Ketoconazol- oder Selensulfid-Shampoo kann Schuppen oft in 2–4 Wochen lindern. Nach vier Wochen ohne Besserung, bei Rötung oder starkem Juckreiz zum Arzt.
Gelben Jackenstich kühlen, waschen und mit Hydrocortison 1 % lindern. Bei Atemnot Adrenalin, dann Notruf 112; große Schwellung oft erst nach 48 Stunden.
Kopfhautakne ist oft Follikulitis durch Hefe oder Staphylokokken. Ketoconazol-Shampoo und Benzoylperoxid können helfen; bei Fieber oder Haarausfall zum Arzt.
Die meisten Warzen heilen von selbst. Tägliche Salicylsäure oder Kryotherapie können ähnlich wirken; bei Schmerz, Gesicht oder Immunschwäche zum Arzt.
Sonnenverbrannte Lippen kühlen, feucht halten und vor weiterem UV schützen. Lichtschutzfaktor 30 statt 15; Arzt bei Schwellung oder Bläschen im Gesicht.
Rosmarinöl kann bei androgenetischem Haarausfall nach sechs Monaten die Haardichte leicht steigern. Vergleich zu Minoxidil, EMA-Verbote, wann zum Arzt.
Rosmarinöl steigerte in einer Studie die Haarzahl ähnlich wie 2-Prozent-Minoxidil. Öle stets verdünnen. Bei plötzlichem oder fleckigem Ausfall zur Hautärztin.
