Herz & Kreislauf
Gesättigtes Fett verstopft Arterien nicht wie ein Rohr. WHO-Grenze 10 % der Energie; Austausch gegen Pflanzenöle kann LDL senken. Werte messen lassen.
Bei Vorhofflimmern senken direkte Gerinnungshemmer das Schlaganfallrisiko; Betablocker dämpfen den Puls. Wann Antikoagulation nötig ist und wann 112.
Aspirin senkt das Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern kaum. Leitlinien raten zu Gerinnungshemmern. Nach Ablation zwei Monate. Bei Brustschmerz Notarzt.
WHO rät 2023 gegen Süßstoffe zur Gewichtskontrolle. Erythrit kann die Gerinnung steigern; Wasser bleibt bei Herzrisiko die bessere Wahl als Diätlimonade.
Aufsteigendes Aortenaneurysma bleibt oft still. Ab 5,0–5,5 cm prüfen Ärzte eine OP; reißender Brust- oder Rückenschmerz braucht sofort den Notruf 112.
Arrhythmie stört Frequenz oder Takt des Herzens. Brustschmerz, Luftnot oder Ohnmacht brauchen Notfallhilfe; EKG und Langzeitmessung klären den Typ.
Schwerer Kokainkonsum kann das Herz still schädigen. CMR findet oft Narben; die Pumpkraft bleibt häufig erhalten. Bei Brustschmerz den Notruf wählen.
E-Zigaretten können Puls, Blutdruck und den Sympathikus anheben. Doppelkonsum schützt das Herz nicht. Wann zum Arzt und wie Leitlinien den Ausstieg planen.
Statine bleiben erste Wahl bei hohem LDL. Neue Leitlinien nennen Ezetimib, PCSK9-Hemmer und Bempedoinsäure als Zusatz. Bei dunklem Urin sofort zum Arzt.
Escitalopram senkte in REMIT stressbedingte Ischämie. Leitlinien raten zum Depressions-Check. QT-Risiko klären; bei Brustschmerz plus Atemnot 112 rufen.
Angst kann nach einem Infarkt die Hilfe beschleunigen, erhöht aber langfristig das Risiko. Bei Brustdruck, Luftnot oder kaltem Schweiß sofort 112 rufen.
Heftiger Wutausbruch kann das Infarktrisiko etwa zwei Stunden lang erhöhen. Bei Brustschmerz oder Atemnot 112 rufen; Blutdruck und Stress mit dem Arzt klären.
Eisenmangel hält oft EPO-Rezeptoren im Mark fest. Scribble-Weg, Intervall-Eisen und HIF-Hemmer seit 2023. Wann Laborwerte und Notfallzeichen zählen.
Krampfadern können Beine schwer und ziehend schmerzen. Hochlagern, Gehen und Kompression helfen oft; bei Ulkus, Blutung oder hartem Strang zum Arzt gehen.
Dickes Blut meint meist Gerinnungsneigung oder erhöhte Viskosität. Ursachen, sinnvolle Tests nach ASH 2023, DOAK statt Warfarin und wann 112 nötig ist.
Kalziumablagerungen in Arterien können den Blutfluss drosseln. Der Kalziumscore klärt die Statinfrage; eine gesicherte Umkehr der Verkalkung fehlt bisher.
Coiling senkt nach fünf Jahren die Sterberate gegenüber Clipping (11 gegen 14 Prozent). Nachblutungen bleiben etwas häufiger; Leitlinien raten zum Coiling.
Blutspende sichert Empfänger, belastet den Spender vor allem durch Eisenverlust. Wer darf, Abstand 56 Tage oder länger und wann Schwindel zum Arzt gehört.
Adrenalin bringt den Kreislauf nach Herzstillstand öfter zurück, Hirnfunktion oft unsicher. Leitlinie nennt 1 mg alle 3–5 Min. Bei Kollaps 112 und Reanimation.
Akutes Atemnotsyndrom füllt Lungenbläschen nach Sepsis oder Pneumonie. Berlin-Kriterien, Bauchlage über 12 Stunden und ECMO prägen die Intensivtherapie.
Akute Herzinsuffizienz kann Luftnot, Beinödeme und rasche Gewichtszunahme auslösen. Notruf bei schwerer Atemnot; Klinik setzt Diuretika und SGLT2-Hemmer ein.
Akutes Koronarsyndrom umfasst STEMI, NSTEMI und instabile Angina. Brustdruck, Troponin und Notruf 112 steuern Diagnose und die rasche Gefäßöffnung.
Akupunktur kann den Blutdruck kurz um wenige mmHg senken. Cochrane 2018 fand keinen Dauer-Effekt. Bei 180/120 plus Brustschmerz oder Sehstörung Notarzt rufen.
ACE-Hemmer nicht zwingend abends. TIME und BedMed sahen keinen Vorteil bei Infarkt oder Schlaganfall. ESC rät zur festen Uhrzeit, nicht selbst umstellen.
