Krebs
Chemotherapie kann Fibroblasten im Stroma schädigen; WNT16B und Seneszenz fördern oft Resistenz. Fieber ab 38 °C sofort dem Team melden, nie selbst absetzen.
HPV-Test ab 30 oft alle fünf Jahre, Pap alle drei Jahre. Auffällige Zellen heißen selten Krebs. Bei Blutungen nach Sex oder nach den Wechseljahren zur Praxis.
Das Burkitt-Lymphom entsteht durch MYC-Translokation plus weitere Mutationen. EBV und Malaria erhöhen das Risiko; rasch wachsende Knoten brauchen sofort Hilfe.
NTP zeigte Herzschwannome bei sehr hoher Rattendosis. Die WHO-Übersicht 2024 fand kein erhöhtes Hirntumorrisiko. Distanz zum Ohr senkt die Exposition.
Mandelkrebs sitzt an den Gaumenmandeln und hängt oft mit HPV zusammen. Halsschmerzen über drei Wochen oder ein Halsknoten gehören zum Arzt, nicht ins Abwarten.
Karzinom in situ bleibt im Ursprungsgewebe (Stadium 0). BCG in der Blase, Exzision am Gebärmutterhals, OP bei DCIS: wann zum Arzt und wie nachsorgen.
Basalzell- und Plattenepithelkarzinom entstehen meist durch UV-Licht. Neue Knoten oder Wunden, die nicht heilen, abklären; Nachsorge alle 6 bis 12 Monate.
Frauen haben keine Prostata, Skene-Drüsen können aber selten Krebs bilden. Symptome, PSA, Diagnose und wann Sie bei Blut im Urin zum Arzt sollten.
Rohe Aprikosenkerne setzen Amygdalin zu Cyanid frei. Drei kleine Kerne können die EFSA-Grenze bereits überschreiten. Bei Atemnot sofort den Notarzt rufen.
Weihrauch heilt Krebs nicht. Ein Boswellia-Extrakt senkte in einer kleinen Studie den Teilungsmarker Ki-67; Hirnödem-Daten bleiben begrenzt. Öl nicht schlucken.
Viele Hautmale sagen Brustkrebs nicht zuverlässig voraus. US-Kohorte: 11,4 statt 8,5 Prozent in 24 Jahren. Vorsorge folgt Alter und Familie, nicht der Haut.
LTBP3 fördert frühe Metastasen über neue Blutgefäße. Labor 2018, TGF-β-Mittel ohne Zulassung. Knochen- oder Atemnot-Zeichen gehören zum Onkologen.
CDK4/6-Hemmer stoppen HR-positiven Brustkrebs und können Metastasen verkleinern. Adjuvant bei hohem Risiko; Fieber oder Atemnot sofort dem Arzt nennen.
Cannabis hemmt Tumoren im Labor, nicht belegt beim Menschen. ASCO rät 2024 gegen Cannabis als Krebstherapie. Bei Übelkeit oder Selbstversuch zum Onkologen.
CDK7-Hemmer können resistente Krebszellen treffen. Samuraciclib nach CDK4/6-Versagen, Phase 1 2023; bei Fieber ab 38 °C oder neuer Luftnot den Arzt rufen.
Rauchloser Tabak kann Mund-, Speiseröhren- und Pankreaskrebs begünstigen. Nitrosamine und Leukoplakie prüfen, bei Flecken über zwei Wochen zur Praxis.
Checkpointhemmer helfen Männern und Frauen; der Nutzen hängt vom Therapieschema ab. Bei Atemnot, Durchfall oder Brustschmerz sofort die Onkologie rufen.
Reovirus kann über die Vene Hirntumore erreichen und T-Zellen wecken. Standard bleibt OP plus Radiochemotherapie. Warnzeichen und Studienlage im Überblick.
Die 3-Tage-Technik tötete Krebszellen 2017 nur in Kulturen. 2025 bremste Celecoxib plus Paclitaxel das Mauswachstum; selbst einnehmen bleibt riskant.
Glutaminblockade soll Tumore aushungern. V-9302 blieb präklinisch, Telaglenastat ohne Nutzen 2022. Studien nur neben zugelassener Therapie prüfen.
Weltweit sterben täglich über 26.000 Menschen an Krebs. GLOBOCAN 2024, HPV-Impfung und Tabakstopp senken das Risiko; Warnzeichen bald klären lassen.
Cannabinoide schädigen Leukämiezellen im Labor, ersetzen Chemo nicht. ASCO rät gegen Tumortherapie; bei hartnäckiger Übelkeit helfen Dronabinol und Nabilon.
N-Acetylcystein senkte in einer Pilotstudie Ki-67 ohne Überlebensbeleg. Antioxidanzien können Metastasen fördern. Bei Knoten oder Hautveränderung zum Arzt.
Kalziumtabletten können sessile gezackte Polypen später erhöhen, Vitamin D allein nicht. Frauen und Raucher stärker betroffen; Koloskopie nicht aufschieben.
