Schwangerschaft & Kinder
Fieber ist Abwehr, kein Notfall per Thermometerzahl. Unter 3 Monaten ab 38 °C zum Arzt; Mittel nur bei Unwohlsein, nie zur Vorbeugung von Fieberkrämpfen.
Fetales Alkoholsyndrom entsteht durch Alkohol in der Schwangerschaft. Keine sichere Menge; Frühförderung vor dem 6. Jahr kann stützen, bei Verdacht zum Arzt.
Ohne Komplikationen gelten 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche. Sprechtest, Beckenboden und Stopp bei Blutung oder Wehen halten das Training sicher.
Blei und Cadmium können das Autismusrisiko erhöhen. Blutblei ab 3,5 µg/dl abklären; Test mit 12 und 24 Monaten. Impfungen bleiben laut WHO unbeteiligt.
Rachitis weicht kindliche Knochen auf, oft durch Vitamin-D-Mangel. Gebogene Beine und verzögertes Wachstum sind typisch; bei Krämpfen sofort den Notarzt rufen.
Präeklampsie ist Bluthochdruck ab Woche 20 plus Organzeichen. ASS kann das Risiko senken; bei Kopfschmerz oder Sehstörung sofort die Klinik rufen.
Nucha-Schlinge trifft rund 22 Prozent der Geburten. ACOG 2020 sieht darin allein keine Totgeburt. CTG prüfen und bei weniger Kindsbewegungen anrufen.
Marasmus ist schwere Abmagerung ohne Ödeme bei Kleinkindern. WHZ unter −3 oder MUAC unter 115 mm; WHO-Pfad 2023 nennt rote Flaggen und Klinikweg.
Eklampsie sind Anfälle bei Präeklampsie. Magnesiumsulfat und Entbindung gelten als Standard. Bei Kopfschmerz, Sehstörung oder Anfall sofort Hilfe holen.
Kolik heißt untröstliches Schreien ohne Krankheit. Rome-IV-Kriterien, Warnzeichen, Hausmittel und warum Simeticon selten hilft. Wann der Kinderarzt nötig ist.
Embryotransfer legt den Keim in die Gebärmutter. Ein Embryo senkt Zwillinge, Test nach 9–14 Tagen. Starkes Bluten oder OHSS-Zeichen brauchen rasch Hilfe.
Eine Eileiterschwangerschaft nistet außerhalb der Gebärmutter. Einseitiger Schmerz und Blutung sind Warnzeichen; bei Ohnmacht sofort die Notaufnahme aufsuchen.
Ekzem in der Schwangerschaft juckt oft, schadet dem Kind selten. Kortison und UVB können helfen; Blasen oder Juckreiz ohne Ausschlag gehören rasch abgeklärt.
Tägliche Schokolade ersetzt keine Vorsorge. Unter 200 mg Koffein täglich; Präeklampsie-Schutz bleibt unbewiesen. Zucker, Blutdruck und Warnzeichen prüfen.
Emotionales Essen beginnt oft schon im Vorschulalter. Essen nicht als Trost nutzen; bei raschem Gewichtsanstieg oder Essanfällen den Kinderarzt fragen.
E-Zigaretten belasten bei Teenagern Lunge und Gehirn. Nikotin, Aromen und Metalle im Aerosol. 1,63 Mio. US-Jugendliche dampften 2024. Wann zum Arzt.
Nach Störfaktoren oft kein klarer Gesundheitsgewinn durch Hund oder Katze. Asthma gemischt; Reptilien unter 5 meiden. Bei Keuchen oder tiefer Wunde zum Arzt.
Down-Syndrom-Forschung zielt auf Alzheimer, Schlafapnoe und Chromosom 21. Demenz-Screening ab 40, Schlaflabor mit 3–4 Jahren; bei Vergessen zum Arzt.
Psoriasis beim Baby bleibt selten und oft mit Windelausschlag verwechselt. Scharfe Ränder und Faltenbeteiligung zählen; hartnäckige Herde zum Arzt bringen.
Gesunde Diätqualität kann Selbstwert und Stimmung von Kindern stützen, oft unabhängig vom Gewicht. IDEFICS-Kohorte, AAP 2023 und wann die Praxis nötig wird.
DNA-Bluttest erkennt Down-Syndrom genauer als der kombinierte Test. Ab der 10. Woche möglich, kein Diagnoseersatz. Positiver Befund braucht Bestätigung.
Fitness vor der Zeugung kann bei Mäusen die Lernfähigkeit der Jungen prägen. Beim Menschen ändert Ausdauer das Spermien-Epigenom. Ziel bleiben 150 Minuten.
Aspirin kann nach Fehlgeburt die Lebendgeburtenrate heben, wenn es täglich genommen wird. Präeklampsie-Schutz startet ab Woche 12; nicht ohne Ärztin beginnen.
Costello-Syndrom folgt HRAS-Varianten. Gedeihstörung, Herzmuskelverdickung und 13 Prozent Krebsrisiko bis 20 Jahre prägen den Verlauf; früh überwachen.
