Psyche & Gehirn
Eispickel-Kopfschmerz dauert meist unter drei Sekunden. Wann Bildgebung nötig ist, wie Indometacin wirkt und wann der Notarzt gerufen werden sollte.
Autophobie ist extreme Angst vorm Alleinsein, oft als spezifische Phobie. Ab sechs Monaten zählt sie. Exposition hilft oft; bei Alltagseinbruch zum Arzt.
Polyneuropathie beginnt oft sockenförmig in den Füßen. Diabetes ist häufigste Ursache; bei rascher Schwäche, Atemnot oder Fußwunde sofort ärztlich abklären.
Agoraphobie ist Angst vor Situationen ohne Fluchtweg, oft nach Panik. KVT mit Exposition und SSRI können helfen; bei Suizidgedanken Notruf 112 rufen.
Stirnkopfschmerzen sitzen an Stirn oder Schläfen, meist als Spannungstyp. Bei Donnerschlag, Fieber oder neuem Schmerz ab 50 sofort klären lassen.
CIDP schwächt Arme und Beine über mehr als acht Wochen. Diagnose nach Leitlinie 2021, Start mit IVIg oder Kortison; bei Atemnot den Notruf wählen.
Alkoholvergiftung kann Atmung und Würgereflex lähmen. Unter 8 Atemzügen oder nicht weckbar: 112 rufen, Seitenlage, keinen Kaffee, nicht ausschlafen.
Depressionen sind nicht sicher vermeidbar. Sport unter 150 Minuten, Schlaf und NICE-Rückfallschutz können das Risiko senken. Bei Suizidgedanken Hilfe holen.
Allgemeines Anpassungssyndrom läuft in drei Stadien. Dauerstress kann Herz und Immunsystem belasten; bei Brustschmerz oder zwei Wochen Erschöpfung zum Arzt.
Fortgeschrittene MS heißt schwere Alltagsabhängigkeit. Spastik, Schlucken und Infekte zählen; NICE rät zu Palliativversorgung und jährlicher Kontrolle.
Komplexe partielle Anfälle stören das Bewusstsein. Aura, Automatismen, Erste Hilfe, 5-Minuten-Regel und welche Mittel die Leitlinie NICE zuerst nennt.
Zu viel Salz kann Hirngefäße und Gedächtnis belasten, oft unabhängig vom Blutdruck. WHO-Grenze unter 5 g Salz, versteckte Quellen, Schlaganfallzeichen erkennen.
Kein Einzeltest belegt Multiple Sklerose. MRT, Liquor und Sehnerv-Tests nach McDonald-Kriterien; bei plötzlicher Schwäche oder Sehverlust Hilfe holen.
Gesichtsfarbe folgt dem Blutfluss: Rot bei Scham, Blässe bei Angst. Wann Erröten, Blaulippen oder Gelbsucht in die Sprechstunde gehören, nach NHS und NICE.
Weniger als 7 Stunden Schlaf kann Herz, Stoffwechsel und Fahrtüchtigkeit belasten. Symptome, Mikroschlaf und wann KVT-I oder der Arzt nötig sind, stehen hier.
Sundowner-Syndrom: Verwirrung und Unruhe ab Nachmittag. Auslöser, Abgrenzung zum Delir, Licht und Routine zu Hause, wann der Arzt Medikamente prüft.
Soziale Angst über 6 Monate plus Alltagseinbußen ist mehr als Schüchternheit. 7,1 % Jahresprävalenz; Einzel-KVT zuerst. Bei Suizidgedanken sofort Hilfe.
Rhodiola rosea kann Stressmüdigkeit lindern. EMA nennt 144–400 mg täglich; NCCIH sieht schwache Belege. Bei Depression oder Schwangerschaft zum Arzt.
Maladaptive Tagträumerei bindet stundenlang. MDS-16-Schwelle 40, kein DSM-Eintrag. Therapie und Begleiterkrankungen klären; bei Suizidgedanken Hilfe holen.
Reisekrankheit entsteht durch widersprüchliche Sinneseindrücke. Sitzwahl, Gewöhnung und Dimenhydrinat helfen oft; bei neuem Schwindel oder Fieber zum Arzt.
NF1 betrifft etwa 1 von 3000 Kindern. MEK-Hemmer können plexiforme Tumoren verkleinern. Bei sechs Café-au-lait-Flecken oder Hörverlust bitte zum Arzt.
Unaufmerksames ADHS zeigt sich in Ablenkung und verlorenen Dingen. Diagnose nach DSM-5 ab sechs Symptomen vor dem 12. Jahr; bei Schulproblemen zum Arzt.
Elektrokrampftherapie kann schwere Depression rasch lindern. Unter Narkose, meist 6–12 Sitzungen; Gedächtnisrisiko, Rückfallschutz und wann sie nötig wird.
Einseitige Schwäche bei Migräne kann ein Schlaganfall sein. Wann Notarzt, welche Gene zählen, warum Triptane tabu bleiben und was CGRP-Antikörper ändern.
