Schwangerschaft & Kinder
Ab 35 steigen Fehlgeburt, Präeklampsie und Aneuploidie mit dem Alter. Screening gilt für alle, ASS bei Zusatzrisiko, ab 40 oft Geburt in Woche 39.
Heimtests sind nach ausgebliebener Periode am zuverlässigsten. hCG steigt oft alle 2–3 Tage; bei negativem Test ohne Blutung nach einer Woche erneut testen.
Lungenentzündung in der Schwangerschaft zeigt oft Fieber, Husten und Atemnot. Impfungen und frühe Therapie senken Risiken; bei Brustschmerz den Arzt rufen.
Pfeiffer-Syndrom prägt Schädel und Atemwege. Häufigkeit etwa 1 zu 100.000, meist FGFR2. Typ 1 oft milde; bei Atemnot oder Hirndruck sofort ins Zentrum.
Plazenta essen nach der Geburt gilt nicht als Superfood. Kapseln senken Depression nicht und können GBS übertragen. Stimmung und Eisen ärztlich klären.
Unkomplizierte Zwillinge oft in Woche 37 holen, bei einer Plazenta in Woche 36. NICE und ACOG weichen ab; bei Wehen oder Blutungen sofort in die Klinik.
Beikost beginnt um den 6. Monat, Stillen kann bis zum 2. Jahr weiterlaufen. Kuhmilch erst ab 12 Monaten; bei Fieber oder roter Brust den Arzt rufen.
Übelkeit in der Frühschwangerschaft ist häufig. Meist harmlos; bei Gewichtsverlust, dunklem Urin oder fehlender Flüssigkeit gehört die Abklärung zum Arzt.
Morgenkrankheit ist häufig und meist harmlos. Kleine Mahlzeiten, Ingwer und Vitamin B6 können helfen; bei dunklem Urin oder Gewichtsverlust den Arzt rufen.
Zwei Eizellen eines Zyklus können von zwei Männern befruchtet werden. STR-Test beider Kinder plus Mutter klärt die Vaterschaft; bei Zwillingen zum Arzt.
Etwa 15 Prozent der erkannten Schwangerschaften enden als Fehlgeburt. Blutungen, drei Behandlungswege und wann Sie sofort in die Notaufnahme gehören.
Meningitis beim Baby wirkt oft unspezifisch: Trinkschwäche, Fieber, gewölbte Fontanelle. Unter 3 Monaten gilt 38 °C als Notfall. Sofort Hilfe holen.
Magnesiumsulfat-Injektionen über 5–7 Tage können beim Fötus Hypokalzämie und Osteopenie auslösen. Fragen Sie nach Indikation und geplanter Infusionsdauer.
Ein Lymphangiom ist eine gutartige Lymphfehlbildung. Makrozysten, Sklerotherapie und Sirolimus steuern die Therapie; Atemnot verlangt sofort ärztliche Hilfe.
Eine Thoraxaufnahme liegt bei rund 0,1 mSv, ein CT oft bei 6 bis 8 mSv. Eltern sollten Indikation und Alternativen vor jeder Untersuchung klären.
Kaiserschnitt senkt Harninkontinenz, erhöht Asthma- und Plazentarisiken in Folgeschwangerschaften. NICE und ACOG raten zur frühen, individuellen Abwägung.
Jede achte Frau berichtet nach der Geburt Depressionszeichen. Länger als zwei Wochen, Therapie und neue 14-Tage-Tablette. Bei Verletzungsgedanken 112 wählen.
Fieber über fünf Tage, Ausschlag, Augenrötung und rissige Lippen können Kawasaki-Krankheit sein. Innerhalb von zehn Tagen behandeln und das Herz prüfen lassen.
Bleivergiftung bleibt oft unbemerkt. Ab 3,5 µg/dl Blutblei rät die CDC zu Nachkontrolle; bei Krämpfen oder Bewusstlosigkeit sofort den Notarzt rufen.
IVF kann bei Eileiterverschluss helfen, bei unklarer Ursache oft erst nach zwei Jahren. IUI-Option, OHSS-Warnzeichen und aktuelle Lebendgeburtenraten.
Babyhirn ist oft ein leichter Gedächtnisrückgang im dritten Trimester. MRT zeigt Umbau der grauen Substanz. Wann zum Arzt bei Kopfschmerz oder Depression.
Geringe Alkoholmengen können Nase und Augen subtil prägen. Keine sichere Dosis bekannt; nach positivem Test sofort stoppen und die Praxis informieren.
Junk-Food in der Schwangerschaft kann mit ADHS- und Verhaltenssymptomen beim Kind zusammenhängen. Folsäure 400 µg, Mittelmeer-Muster, wann zum Arzt.
Botox in der Stillzeit: Milchstudien 2024 maßen nur Spuren. FDA nennt fehlende Daten, LactMed keine Extra-Pause. Bei Atem- oder Schlucknot sofort Hilfe holen.
