Frauengesundheit
Prämenstruelle Dysphorie braucht fünf Symptome und ein Tagebuch über zwei Zyklen. SSRI können rasch helfen; bei Suizidgedanken sofort Hilfe holen.
Fluoxetin kann schwere PMS- und PMDD-Beschwerden mindern. Die FDA nennt 20 mg täglich oder luteal; 10 mg bleibt Pilotbefund. Bei Alltagseinschränkung zum Arzt.
PMS-Symptome kommen luteal und enden mit der Blutung. 20–30 Prozent betroffen; Tagebuch über zwei Zyklen. Bei Alltagsbruch zum Arzt, bei Suizidgedanken Hilfe.
Periodensymptome reichen von Krämpfen bis Stimmungsschwankungen. FIGO nennt 24–38 Tage als Zyklus. Bei Wechsel stündlich oder Fieber nach Tampon klären.
Trinkgewohnheiten können PMS verstärken. Metaanalyse 2018 nennt rund 11 Prozent der Fälle; ACOG 2023 rät zu SSRI, Pille und Tagebuch. Wann zur Ärztin.
NuvaRing setzt täglich 0,12 mg Etonogestrel frei. Pearl-Index 1,3, VTE-Risiko wie die Pille; bei Rauchen über 35 oder anhaltendem Wadenschmerz sofort zum Arzt.
Oophorektomie entfernt einen oder beide Eierstöcke. Bei BRCA1 oft ab 35, Eileiter mit; vor der Menopause klären Sie Hormone und Warnzeichen mit dem Team.
NK3-Hemmer können Hitzewallungen oft binnen einer Woche senken. Fezolinetant 45 mg braucht monatliche Leberwerte; bei Gelbsucht sofort den Arzt rufen.
Hitzewallungen dauern oft sieben Jahre. KVT und Gewicht können lindern, Kräuter selten. Wann zur Ärztin, wann Hormone oder Fezolinetant nötig sind.
Scheidentrockenheit nach den Wechseljahren heißt heute GSM. Feuchtigkeitscreme alle 1–3 Tage und Gleitgel zuerst; Blutung nach der Menopause zeitnah abklären.
Mastitis ist oft Entzündung, nicht Infektion. Eis, Schmerzmittel und Weiterstillen zuerst; Arzt nach 12–24 Stunden ohne Besserung oder bei Fieber.
Marsupialisierung hält den Bartholin-Gang offen. Heilung dauert 2–4 Wochen, Rückfall liegt bei etwa 10 Prozent. Alternativen, Antibiotika und Arztbesuch.
Die Waage steigt in den Wechseljahren oft linear, das Bauchfett aber schneller. SWAN-Daten, Taille über 89 cm und was Training sowie Hormone ändern können.
Gedächtnisverlust in den Wechseljahren trifft oft das Arbeitsgedächtnis. Hormontherapie beugt Demenz nicht vor. Bei Alltagsverlust zum Arzt gehen.
SLE kann das Zervixkrebsrisiko etwa verdoppeln. Jährliche Zytologie analog HIV, drei HPV-Dosen und Blutung nach Sex: so vorsorgen und wann zur Ärztin.
Pflegerinnen verdienen weiter weniger. US-Median 2024: 83,8 Cent je Dollar. WHO: 24 Prozent Lücke im Gesundheitswesen. Gehalt und Überstunden prüfen.
Lysteda kann den Monatsblutverlust um rund 40 Prozent senken. Nur an Blutungstagen, höchstens fünf Tage. Bei Thrombose oder kombinierter Pille nicht einnehmen.
Zwei Monate Antibiotika im Alter hängen bei Frauen mit höherer Herzsterblichkeit zusammen. Kurze Kurse, Nutzen prüfen, bei blutigem Durchfall zur Ärztin.
Nach der Menopause steigt oft Bauchfett, Muskeln schwinden. Schon 5 Prozent weniger Gewicht senken Entzündung; bei Blutungsrückkehr sofort zum Arzt.
IUP bleibt im Alltag unter 1 von 100 Schwangerschaften, die Pille bei etwa 7. Blutungsbild und Thrombose vergleichen; bei Brustschmerz Hilfe holen.
IVF befruchtet Eizelle und Spermium im Labor. 2022 stammten 2,6 % der US-Geburten aus ART. Alter, Einlingstransfer und OHSS-Warnzeichen vor dem Start klären.
Jede Blutung nach 12 Monaten ohne Periode gehört zum Arzt. ACOG 2026 rät meist zu Ultraschall plus Gewebeprobe. Krebsrisiko liegt bei etwa 9 Prozent.
Sex während der Periode ist möglich. Schwangerschaft und STI bleiben; bei nicht nachweisbarer HIV-Last kein sexuelles Übertragungsrisiko. Krämpfe abklären.
Brauner Ausfluss nach der Menopause gilt als Blutung und gehört zum Arzt. Gewebeverdünnung ist häufig; etwa jede Zehnte hat ein Endometriumkarzinom.
