Psyche & Gehirn
Frauen trifft saisonale Depression häufiger. Lichttherapie, kognitive Therapie und Bupropion können helfen; bei Hoffnungslosigkeit sofort ärztliche Hilfe holen.
Laut vorlesen speichert Wörter besser als stilles Lesen. Der Effekt hilft vor allem beim Wiedererkennen; bei Alltagsverlust sollte man den Arzt aufsuchen.
Niedrige Vitamin-D-Werte begleiten oft Winterdepression, ersetzen aber keine Therapie. Licht und Antidepressiva helfen; Diagnose braucht zwei Winter.
Rezidivierend-remittierende MS wechselt Schübe und Ruhe. Frühe hochwirksame Therapie, Steroide bei schweren Schüben; neue Ausfälle über 24 Stunden abklären.
Zwangsstörung ist polygen: rund 30 Genorte sind gesichert. Ein Routinetest fehlt. ERP und SSRI bleiben Erstlinie. Bei Suizidgedanken sofort Hilfe holen.
Rosenwurz ersetzt keine Therapie bei Depressionen. Studien bleiben klein; WFSBP 2022 rät ab. Bei Tief über zwei Wochen sofort den Hausarzt aufsuchen.
Hochdosis-Resveratrol änderte Biomarker, nicht das Gedächtnis. Phase-2 bis 2 g täglich; Durchfall möglich. Bei Alltagverlust zum Arzt statt Selbsttherapie.
Nach einer Gehirnerschütterung gilt relative Ruhe 24–48 Stunden, dann Spazieren. Notaufnahme bei Erbrechen, Pupillendifferenz oder steigendem Kopfschmerz.
Beatmung kann über Vagus und Dopamin den Hippocampus belasten. Delir ist häufig; leichte Sedierung und Mobilisation senken das Risiko, danach Gedächtnis prüfen.
Eine seltene HDC-Mutation kann Tics über Histamin stören. Diagnose bleibt klinisch; CBIT gilt zuerst. Wann zum Arzt bei Tics länger als ein Jahr, steht hier.
Rauchstopp kann Angst nach Wochen senken. Entzug oft 3–4 Wochen. Cochrane 2021 fand weniger Symptome. Bei Angst über zwei Wochen oder Suizidgedanken zum Arzt.
Spanking kann Aggression und Angst über Jahre verstärken. AAP und WHO raten zu Grenzen ohne Schläge. Bei Verletzung sofort den Kinderarzt aufsuchen.
Serotonin steuert Darm, Schlaf und Stimmung; rund 90 Prozent entstehen im Darm. SSRI brauchen oft vier Wochen, das Syndrom zählt sofort als Notfall.
Gefühllos-emotionslose Züge dämpfen das Mitlachen, die Inselrinde bleibt stiller. Kein Schicksal. Bei Grausamkeit oder Brandstiftung rasch Hilfe holen.
PTBS hält über einen Monat an und stört den Alltag. Traumafokus-Therapie gilt als erste Wahl; Benzodiazepine raten Leitlinien ab. Bei Suizidgedanken 112 rufen.
Schlechter Schlaf kann Fakten nachts schlecht festigen. Unter 7 Stunden, Insomnie und Apnoe erhöhen das Demenzrisiko. KVT-I zuerst; bei Alltagslücken zum Arzt.
Primäre progressive MS verschlechtert sich ohne klare Schübe. Diagnose nach McDonald 2024, Ocrelizumab bei früher aktiver Form; neue Ausfälle rasch abklären.
Acrolein kann bei Ratten Parkinson fördern. Hydralazin und Dimercaprol halfen nur im Modell. Beim Menschen fehlt ein Mittel gegen Zellverlust; wann zum Arzt.
Videospiele können Aufmerksamkeit und Gedächtnis leicht heben. Effekte bleiben klein und hängen vom Genre ab. Bei Schlafbruch oder Kontrollverlust zum Arzt.
Wer dauerhaft länger als neun Stunden schläft, hat in Kohorten ein höheres Demenzrisiko. Neu einsetzender Langschlaf und Merkstörungen gehören in die Praxis.
Placebos können Schmerz und Reizdarm lindern, heilen aber keine Tumoren. Offene Placebos ohne Täuschung, Nocebo bei Impfungen, Alarmzeichen zum Arzt klären.
Phantomschmerz trifft über die Hälfte der Amputierten. Spiegeltherapie, erweiterte Realität, Medikamente und wann Fieber oder Rötung zum Arzt gehören.
Erdnussbutter ersetzt keine Alzheimer-Diagnose. Die 2013-Pilotstudie scheiterte an Wiederholung; Arztbesuch lohnt bei Geruchsverlust plus Gedächtnisproblemen.
Periodische Gliederbewegungsstörung: rhythmische Zuckungen im Schlaf. Schlaflabor ab 15 Bewegungen pro Stunde, Eisenwerte prüfen, bei Tagesmüdigkeit zum Arzt.
