Psyche & Gehirn
Aphasie nach Schlaganfall trifft Sprechen, nicht die Intelligenz. Logopädie und Partnertraining nutzen; bei FAST-Zeichen oder neuer Sprachstörung Notruf 112.
LSD verzerrt Wahrnehmung 8–12 Stunden, hebt Puls und Blutdruck. Keine körperliche Entzugssucht, HPPD möglich. Bei Fieber, Krampf oder Gewalt den Notarzt rufen.
Multiple Sklerose verkürzt die Lebenszeit oft um etwa sieben Jahre. Verlaufsform und frühe Therapie prägen die Prognose; bei neuen Ausfällen rasch zum Arzt.
Niedrige Hirnglukose gilt als Frühzeichen von Alzheimer. Diabetes im mittleren Alter erhöht das Risiko. Bei neuen Gedächtnislücken zeitnah zum Arzt.
Einsamkeit kann das Sterberisiko um etwa 26 Prozent erhöhen, Isolation um 29. Die WHO nennt 2025 rund 871000 Todesfälle. Bei Dauerlast zum Arzt gehen.
Handpräferenz entsteht polygen; rund 10,6 Prozent schreiben links. Einseitigkeit vor dem ersten Jahr abklären; Umschulen der Schreibhand ist unnötig.
Soziales Lachen setzt Endorphine in Thalamus und Inselrinde frei. PET-Daten und Cortisol-Metaanalyse zeigen den Nutzen; nach zwei Wochen Stimmungstief zum Arzt.
Niemand ist global links- oder rechtshirnig. Sprache sitzt oft links, Aufmerksamkeit rechts. Bei plötzlicher Sprachstörung sofort den Notarzt rufen.
Ketamin kann Suizidgedanken oft binnen Stunden senken, verhindert aber keinen Suizid. Bei Plan oder Absicht in die Klinik; die Gabe nur unter Aufsicht.
Laut CDC hat 1 von 31 Achtjährigen Autismus. Untersuchung mit 18 und 24 Monaten, frühe Förderung statt Warten auf Diagnose. Impfungen gelten nicht als Ursache.
Eine Stunde Handlungsspiel kann visuelle Filterung im Labor heben. Effekte bleiben klein und kurz. Bei Schlafbruch oder Kontrollverlust besser zum Arzt gehen.
Jetlag entsteht nach mindestens zwei Zeitzonen. Osten braucht oft einen Tag pro Stunde. Melatonin 0,5–1 mg und richtiges Licht können die innere Uhr nachziehen.
Nahtoderfahrungen teilen oft Frieden und Licht, folgen keiner festen Abfolge. Nach Herzstillstand 10–18 Prozent; belastende Erinnerungen gehören zur Nachsorge.
Trypophobie kann als spezifische Phobie gelten, wenn Ekel und Meiden den Alltag stören. 10–18 Prozent betroffen; wann zum Arzt und welche Hilfe wirkt.
Lügen sind kein Diagnosekriterium bipolarer Störungen. Manie, Impuls und fehlende Einsicht können Aussagen verzerren; bei Suizidgedanken sofort Hilfe holen.
Haustiere können Trost und Struktur geben, senken das Depressionsrisiko aber nicht zuverlässig. Kosten und Hygiene prüfen; bei Suizidgedanken Hilfe holen.
Parkinson wird selten direkt vererbt. Erstgradige Verwandte haben etwa doppeltes Risiko; GBA1 ist der häufigste genetische Faktor. Wann ein Test sinnvoll ist.
Frühere Zwangsstörung kann das Schizophrenierisiko erhöhen. Dänische Registerdaten nennen etwa das Siebenfache. Wann zum Arzt und was die Zahlen bedeuten.
Warme Füße können das Einschlafen verkürzen. Distale Gefäßerweiterung, 16–20 °C im Zimmer, lockere Socken; Kompression nachts nur nach Vorgabe prüfen.
Eine durchwachte Nacht mindert Reaktion wie 1,0 Promille. Koffein bis 400 mg, kurze Nickerchen und Licht können helfen; danach nicht Auto fahren.
Soziale Medien verdrängen selten den direkten Kontakt. Ab drei Stunden täglich kann das Risiko steigen; bei Schlafverlust oder Rückzug zum Arzt gehen.
Neurofeedback senkt ADHS-Kernsymptome in Blindstudien kaum. Leitlinien setzen zuerst auf Verhaltenstherapie und Medikamente. Wann ein Versuch sinnvoll bleibt.
Eine Woche weniger Konten kann Depressions- und Angstwerte senken. Kompletter Verzicht hebt die Lebenszufriedenheit oft nicht. Zeichen, Schlaf, wann zum Arzt.
Narkolepsie Typ 1 gilt als T-Zell-Angriff auf Orexin-Zellen. Liquor ≤110 pg/ml und HLA-DQB1*06:02. Bei Einschlafattacken oder Kataplexie zur Praxis.
