Herz & Kreislauf
Bewusstlos und atmet normal: stabile Seitenlage. Keine normale Atmung: 112, Brust 5–6 cm, 100–120/min, AED holen. Bei Kindern Beatmung nicht weglassen.
Lebensstil kann den oberen Blutdruck um 4 bis 11 mmHg senken. DASH, unter 2300 mg Natrium, 5 Prozent weniger Gewicht; bei 180/120 plus Symptomen: Notaufnahme.
Ruheherzfrequenz über 80 Schläge kann das Sterberisiko erhöhen. Verlauf über Jahre zählt; bei Brustschmerz, Luftnot oder Schwindel sofort ärztlich klären.
Dünnes Blut meint oft zu wenige Thrombozyten oder Blutverdünner. Werte unter 50.000 erhöhen das Blutungsrisiko; bei unstillbarer Blutung sofort Hilfe holen.
Ruhe-Puls über 100 kann harmlos oder gefährlich sein. Typ und Stabilität entscheiden; bei Brustschmerz, Luftnot oder Ohnmacht den Notruf 112 wählen.
Thalassämie senkt Hämoglobin. Transfusion, Eisenchelat und Gentherapie können helfen; beim Kind unter zwei Jahren mit Blässe oder Gelbsucht zum Arzt gehen.
Hohes Trainingsvolumen kann den Kalkscore heben, ohne die Sterblichkeit zu steigern. Leitlinie 150 Minuten, Score-Grenzen, Notruf bei Brustschmerz.
Plötzliche Lähmung, hängendes Gesicht oder Sprachstörung: Notruf 112. Lyse meist bis 4,5 Stunden, Thrombektomie bis 24 Stunden. TIA binnen eines Tages klären.
Perikarditis macht oft stechenden Brustschmerz, der im Sitzen nachlässt. Colchicin senkt Rückfälle; Fieber über 38 °C oder Atemnot brauchen rasche Abklärung.
Hypothermie beginnt unter 35 °C. Zittern, Verwirrtheit und nasse Kleidung sind Warnzeichen. Bei Verdacht Notruf, nass ausziehen und den Rumpf wärmen.
Bluthochdruck beginnt in Europa ab 140/90 mmHg. Er schädigt Herz und Nieren oft ohne Symptome. Messen, Salz senken, bei 180/120 mit Beschwerden 112 wählen.
Hyperlipidämie bleibt still, bis der Lipidtest auffällt. LDL-Ziele nach Risiko, Statine, Wirkstoffe und Pankreatitis-Warnzeichen klären den nächsten Schritt.
Herzklopfen fühlt sich wie Rasen, Flattern oder Aussetzer an. Meist harmlos; bei Brustschmerz, Ohnmacht oder Luftnot in die Notaufnahme. EKG klärt die Ursache.
Herzkrankheiten umfassen KHK, Rhythmusstörungen und Herzschwäche. Anhaltender Brustdruck ist ein Notfall; das Blutdruckziel liegt oft unter 130/80 mmHg.
Hitzschlag: Kern über 40 °C plus Verwirrtheit. Sofort kühlen und 112 rufen; Fiebersenker helfen nicht. Wer gefährdet ist und was bis zum Rettungsdienst zählt.
Ödeme sind Flüssigkeit im Gewebe. Grübchen nach Druck, Luftnot oder ein Bein allein brauchen rasch den Arzt. Salz, Hochlagern und Kompression können helfen.
Anämie senkt den Sauerstofftransport. WHO-Grenzen 2024, Eisen- versus B12-Mangel und Brustschmerz als Notfallzeichen steuern den nächsten Arzttermin.
Ein Thrombus kann Arterie oder Vene verschließen. Bei Luftnot oder Brustschmerz Notaufnahme, einseitige Beinschwellung rasch abklären, DOAK oft erste Therapie.
Angina ist Brustenge durch Sauerstoffmangel im Herzmuskel. Stabil oft bei Belastung; in Ruhe oder bei Änderung zum Notruf. Nitrate, Statine, Stent nur gezielt.
ABO und Rhesus steuern Transfusion und Schwangerschaft. O-negativ gilt als Universalspender für rote Zellen. Bei Fieber nach Transfusion sofort stoppen.
Endokarditis ist eine seltene Herzklappeninfektion. Fieber, neues Herzgeräusch, Blutkulturen vor Antibiotika; bei Luftnot oder Schlaganfall 112 rufen.
Kalziumwerte im Blut können das Infarktrisiko erhöhen. Tabletten bleiben umstritten. Werte prüfen; bei Durst, Verwirrtheit oder Brustschmerz zum Arzt.
Wer oft ohne Frühstück startet, trägt in Kohorten ein höheres Herzrisiko. Metaanalyse 2025 nennt plus 17 Prozent. Teller, Uhrzeit und Blutwerte ärztlich klären.
Ectopia cordis lässt das Herz außerhalb der Brust liegen. Überleben hängt vom Typ und von Herzfehlern ab; den Operationsplan schon vor der Geburt klären.
